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Klasse Leistungen

Haltern Das Ergebnis der Lernstandserhebungen der Grundschulen stellt Schulleiter Antonius Bielefeld mehr als zufrieden. Hullerns Drittklässler erzielten ein überdurchschnittliches Ergebnis.

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Diese Erhebungen 2007 (Vergleichsarbeiten - VERA) in Mathematik und im Lesen, landesweit bei Drittklässlern in 8000 Klassen, sind ausgewertet. Im Mai standen in allen Grundschulen am selben Tag, zur selben Zeit die Vergleichsarbeiten auf den Stundenplänen. Alle Kinder hatten die selben Voraussetzungen - 45 Minuten für Mathematik, zweimal 30 Minuten mit Pause für Deutsch (Schreibtest und Leseverständnis).

Vier Niveaustufen

Gewertet wurde nach einem einheitlichen Kriterienkatalog in vier Niveaustufen: 0 (nicht auswertbar), erste, zweite und dritte Stufe. Landesweit lagen die Ergebnisse beim Leseverständnis bei sechs Prozent in Stufe 0, 35 Prozent landeten in Stufe 1, 38 Prozent erreichten Stufe 2, und 21 Prozent schafften sogar Stufe 3. Bei den Hullerner Drittklässlern gab es keinen Ausreißer nach unten, zehn Prozent schnitten mit Stufe 1 ab, und mehr als die Hälfte der Kinder sicherte sich die beste Stufe. Noch besser schnitten die Hullerner beim Schreibtest ab: knapp über 50 Prozent Stufe 2, knapp unter 50 Prozent Stufe 3. Landesweit staffeln sich die Ergebnisse von 3 über 26 und 50 nach 21 Prozent für die Stufen 0 bis 3. Als Asse erwiesen sich die Kinder im Vergleich in Mathematik: Mehr als 80 Prozent rechneten sich in Stufe 3, landesweit waren es gerade mal 20 Prozent.

"Das Ergebnis war keine große Überraschung", dämpfte Bielefeld die Begeisterung, "wir kennen ja unsere Schüler und ihre Fähigkeiten." Dennoch ist die Freude über dieses gute Abschneiden sehr groß. Die Schule werde sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, meinte Bielefeld. Es finden jährlich neue Erhebungen mit dritten Klassen statt. Und der Anspruch ist groß, ähnlich gut abzuschneiden.

Stärken und Schwächen

"VERA" bestärke erfolgreiche Schulen in ihrer Arbeit. Mehrzügige Schulen können die Klassenergebnisse vergleichen, herausfiltern, was besonders positiv oder auch negativ verlaufen ist. Die Schulen können auch ihre Leistungen gegenüber stellen. "Allerdings", merkt Bielefeld an, "es geht weniger um ein Schul-Ranking im Land. Wichtig ist, den eigenen Standort auszumachen. Wo stehen wir? VERA gibt uns gezielte Hinweise auf möglichen Stärken und natürlich Schwächen Einzelner sowie der Klassen. Wir müssen Konsequenzen ziehen, Gutes ausbauen, Schlechteres verbessern und gezielt fördern." Elke Rüdiger

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