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Konzert schlägt hohe Wellen

HALTERN Hohe Wellen schlägt das Angelika-Milster-Konzert auch noch im Nachhinein. Einerseits war es grandios, sind sich alle einig: „Eine tolle Frau mit einer Wahnsinns-Stimme. Eine erstklassige Stimmung.“ Und der Abend entschädige für alle Unwägbarkeiten.

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Konzert schlägt hohe Wellen

Das Multitalent Angelika Milster begeisterte trotz aller Unwegbarkeiten.

Und die gab es reichlich. Angefangen bei den Toiletten. Schuldig ist die Stadt. Falsch! Pressesprecher Georg Nockemann: „Für ausreichende Toiletten hat der Veranstalter zu sorgen. Der hätte die Stadt informieren und um eine verlängerte Öffnungszeit der Toiletten bitten müssen.“ Somit fällt der Kirchengemeinde der „schwarze Peter“ zu. Nein, denn St. Sixtus war nicht der Veranstalter. „Wir haben die Kirche nur an die Agentur vermietet. Die muss für ausreichende Toiletten sorgen“, betont Pfarrer Bruno Pottebaum. Das WC in der Sakristei hätte auch genutzt werden können, Angelika Milster hatte diese nicht mit Beschlag belegt. Vielleicht hätte die Stadt einfach die Toiletten öffnen sollen, bittet der Pastor um unbürokratische Abhilfe. Der Termin war ja bekannt, man könne doch in den Veranstaltungskalender schauen.

Karten übers Internet

Die verantwortliche Agentur „Muhsikagentur Ltd & Co KG“ in Köln war am Donnerstag telefonisch nicht erreichbar. Über das Internet hatte die Agentur Eintrittskarten vertrieben. Und alle, die nun im Besitz einer freundlich gelben statt braunen Karte waren, kamen eine Stunde zu früh. Die Einlasszeit war auf den Online-Karten mit 18 Uhr angegeben. Die Konzertbesucher waren unsicher und später sauer.

Denn der von der Agentur abgestellte „Kartenabreißer“ gestand zwar, so etwas noch nie erlebt zu haben, aber man müsste doch wohl wissen, dass Konzerte um 20 Uhr beginnen und die Türen eine Stunde zuvor geöffnet würden. Übrigens: Zu kalt war es wohl auch. Die Künstlerin habe immer wieder ihren Kragen hochgeschlagen. Und die Sitze der Klappstühle waren so eiskalt, dass Besucher ihre Mäntel auszogen, als Unterlage benutzten und lieber „oben rum“ froren. Wer zuerst kommt...

Die meisten Milster-Fans machten es richtig: Sie suchten sich um 17.30 Uhr ein warmes Plätzchen in der Eisdiele oder nahen Gaststätte, nutzten dort auch kurz vor 20 Uhr die Toiletten, und freuten sich über hervorragende Sitzplätze. Und wie gesagt: Angelika Milster entschädigte für alles.

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