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"Meisterschüler" fertigen Namenszug

Haltern "Meisterschule" heißt ein neues Projekt der Bürgerstiftung "Halterner für Halterner", diesmal in Kooperation mit der Joseph-Hennewig-Schule.

Die "Meisterschule" ermöglicht Schülerinnen und Schülern ab Klasse 7 unter Anleitung "gestandener" Handwerker ihre handwerklichen Fähigkeiten zu testen. "Die hoffentlich positiven Erfahrungen sollen helfen, das Selbstbewusstsein der Schüler zu stärken. Und sollte jemand dabei schon ein Berufsziel entwickeln und erkennen, dass es sich dafür lohnt, Mathe zu pauken, so wäre auch das ja kein Nachteil", sagt die Vorsitzende der Bürgerstiftung, Beate Mertmann.

Für die Schüler ist die Teilnahme an der "Meisterschule" freiwillig. Sie findet einmal wöchentlich im Anschluss an den Unterricht in den Werkräumen der Schule statt. Wer teilnehmen wollte, musste sich schriftlich bewerben. Nach der Zusage ist regelmäßiges Erscheinen und Mitmachen verpflichtend. Am Ende bekommen die Schüler ein Zertifikat. Am ersten Workshop nehmen neun Schüler und eine Schülerin teil. Er widmet sich dem Werkstoff Metall. Fünf Halterner Handwerker haben sich bereit erklärt, mit den Schülern praktisch zu arbeiten und über die Anforderungen in ihren Berufen zu berichten. Mit den Schülern werden sie den neuen Namen der jetzigen "Städtischen Hauptschule", "Joseph-Hennewig-Schule", als Schriftzug fertigen. Diesen werden sie - inklusive Beleuchtungsmöglichkeit - über dem Eingang anbringen.

Die Gelsenwasser AG wird das "Meisterschul-Projekt" fördern. Der Zuschuss ermöglicht der Hauptschule vor allem, ihre Werkräume mit den notwendigen Bohrern, Stichsägen und anderem Werkzeug auszustatten. Sollte sich der Metall-Workshop bewähren, könnten weitere, auch mit anderen Materialien, folgen.

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