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"Fit im Alltag"

Mit viel Spaß das Gehirn trainieren

HALTERN Um körperlich aber auch geistig fit zu bleiben, übt Gedächtnis-Trainerin Ursula van der Beck regelmäßig mit den intressierten Gästen in ihrem Kurs. Dabei wird nicht nur trainiert, auch der Spaß kommt nicht zu kurz.

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Mit viel Spaß das Gehirn trainieren

Klang-Gedächtnis: Wer errät das Lied, von dem Ursula van der Beck die zweite Zeile vorspielt. Ganz schön verzwickt.

Fit im Alltag. Spaß haben. Lernen. Das gilt auch im Alter. Körper, Seele und Geist auf Trab halten. Koordinieren, logisch denken, konzentrieren, formulieren, kleine Bewegungsübungen – und immer wieder Spaß! Sehen, fühlen, riechen, schmecken, bewegen – wer möglichst viele Sinne gleichzeitig anspricht, hat den größten Lernerfolg. Der Alltag bietet viele Möglichkeiten, so ganz nebenbei das Gehirn zu fördern. Das Gehirn ist ein Muskel. Und ein Muskel will bewegt sein. Zum Beispiel durch Fingerübungen. „Etwas mit den Fingern zu tun, fördert die Konzentration“, sagt Gedächtnis-Trainerin Ursula van der Beck und fängt mit leichtem Fingerlauf an. Vom kleinen Finger zum Daumen, hin und zurück. Mit beiden Händen auf dem Tisch. Erst gleich, dann links mit dem kleinen Finger beginnend, rechts dagegen mit dem Daumen und umgekehrt. „Das ist zu schwer!“ Mit jeder Minute lockern sich die verbissenen Züge der Teilnehmer. „Wir üben zu Hause“, sagen die Damen links.

Hausaufgaben sind keine Pflicht, werden aber gerne erledigt. Sie sollten sich die Namen aller Teilnehmer merken. Wer erinnert sich? Manchmal wird gefudelt und getuschelt. „Geistig fit zu bleiben“, sagt Ursula van der Beck, „ist wichtig. Also auch was Neues machen. Sich fordern.“ So hat sie neue Aufgaben und Bewegungs-Ideen mitgebracht. Die Blicke sind skeptisch. Aber es geht gleich los mit der „chinesischen Begrüßung“.

Gedächtnistraining

Bei der "chinesischen Begrüßung" kommt leichte Bewegung ins Spiel. Denn die ist Futter fürs Gehirn.  Helga Lange hat Spaß an der musikalischen Gedächtnis-Einheit.
Zunächst wird das Gedächtnis getestet: Wer ist noch mal wer?
Ursula van der Beck zeigt die Fingerübungen. Diese, sagt sie, stärken die Konzentration. Während die anderen noch ihre Finger sortieren, lacht sie, "wie einfach das ist". Aber egal, das Wichtigste sei: der Spaß!
Konzentrationsübung Lesen.
Vertrat Ursula Braun beim Gedächtnistraining: Ursula van der Beck.
Ursula van der Beck erklärt den Ablauf des Treffens.
Ursula van der Beck
Ursula van der Beck erklärt die chinesische Begrüßung mit leichten Bewegungen zum Text "Guten Morgen, liebe Leute, Musik ist unser Thema heute". Erst ganz langsam, dann immer schneller.
Ursula van der Beck erklärt die chinesische Begrüßung mit leichten Bewegungen zum Text "Guten Morgen, liebe Leute, Musik ist unser Thema heute". Erst ganz langsam, dann immer schneller.
Das ist doch einfach, muntert Ursula van der Beck die Teilnehmerinnen auf und erklärt die nächsten Schritte.
Helga Lange ordnet die einzelnen Instrumente zu.
Angelika Czaijka (l.) und Ursula Wolf vergleichen ihre Ergebnisse.
Ursula Wolf kennt fast alle Instrumente.
Ursula van der Beck zeigt die Fingerübungen. Diese, sagt sie, stärken die Konzentration.
Ursula van der Beck zeigt die Fingerübungen. Diese, sagt sie, stärken die Konzentration. Während die anderen noch ihre Finger sortieren, lacht sie, "wie einfach das ist". Aber egal, das Wichtigste sei: der Spaß!
Fingerübungen stärken die Konzentration. Aber, das merken die Teilnehmer recht schnell, so einfach ist es nicht, verschiedene Finger an beiden Händen gleichzeitig zu bewegen.
Fingerübungen stärken die Konzentration - und machen Spaß, auch wenn sie anfangs nicht so leicht sind, meint auch Helga Lange.
Klang-Gedächtnis: Wer errät das Lied, von dem Ursula van der Beck die zweite Zeile vorspielt. Ganz schön verzwickt. Konzentriert hören Angelika Czajka (l.) und Ursula Wolf zu.
Die Töne der zweiten Versreihe bekannter Lieder werden auf der Fte gespielt - es ist gar nicht so einfach, sie danach zu erraten, meinen Helga Lange (l.) und Angelika Czajka.
Klang-Gedächtnis: Wer errät das Lied, von dem Ursula van der Beck die zweite Zeile vorspielt. Ganz schön verzwickt.

Kein Problem, alle können das mitmachen. Weiter geht‘s mit Instrumente-Raten. Ursula van der Beck zückt das Alphabet. Und tatsächlich, außer für Q, werden für alle Buchstaben mehrere Beispiele gefunden. Jetzt werden 22 Instrumente den Bildern zugeordnet. Ruhe. Wer fertig ist, linst zum Nachbarn: „Habe ich auch!“ Dann ist Konzentration gefordert. Lieder erkennen. So einfach, wie gedacht, ist es gar nicht. Ursula van der Beck flötet eine Melodie. Bekannt, aber anders, komisch! Ursula van der Beck verrät: „Es ist schwierig, weil es immer die zweite Zeile der Strophe ist.“

Alle summen mit, ja. Ja. „Das ist doch...“. Es liegt ihnen auf der Zunge. Wie heißt das Lied? Wenn alle Brünnlein fließen – stimmt. Alle Titel werden erkannt: Ännchen von Tharau, Hab mein Wagen voll geladen... Die Damen und der Herr werden immer lockerer, sie haben Spaß, lachen viel und helfen einander. Das sei das Wichtigste, der Spaß. Den haben alle. Einige kommen wegen der Geselligkeit, andere, um gesundheitliche Defizite, z.B. durch einen leichten Gehirnschlag, zu erkennen und auszumerzen.

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