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Aufbau startet

Nikolausdorf lockt bald wieder in die Innenstadt

HALTERN Wenn am Mittwoch (9.11.) das Gerüst aufgebaut und am 14.11. Baubetriebshofmitarbeiter aus 220 Fichten, je 2 bis 2,50 m hoch, und 8000 LED-Lichtern die riesige, leuchtende Weihnachtsbaumpyramide zusammensetzen, dann ist das das untrügliche Zeichen: Zeit für den Nikolausmarkt.

Nikolausdorf lockt bald wieder in die Innenstadt

Mitarbeiter des Baubetriebshofes beginnen in dieser Woche mit dem Aufbau des Nikolausdorfes auf dem Alten Markt.

Zwei Tage später wird das Nikolausdorf ebenfalls auf dem Alten Markt errichtet. Eröffnet wird der Nikolausmarkt am 25. November. Bis zum 11. Dezember ist er werktags von 15 bis 19 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 19 Uhr (Imbiss und Getränke bis 21 Uhr) geöffnet. Nach einer Woche ist nicht nur „Schichtwechsel“ für die Hobbykünstler und Kunsthandwerker, die im Alten Rathaus auf zwei Etagen ihre handgefertigten Produkte zum Verkauf anbieten, auch Nikolaus und Knecht Ruprecht kommen am 6. Dezember wieder über den Stausee geschippert.

An der Anlegestelle unterhalb des ehemaligen Seesterns bietet die DLRG Würstchen, Glühwein und heißen Kakao an. Gegen 18 Uhr geht das Boot mit Nikolaus und seinem Gefährten vor Anker. Es formiert sich ein Fackelzug, angeführt vom 1. Landsknecht-Fanfarenkorps. Mit dem Heiligen Mann hoch zu Ross ziehen Kinder und Erwachsene zum Alten Markt. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister werden die vorher bestellten Nikolaustüten verteilt (5 Euro, Stadtagentur).

Aus organisatorischen Gründen können die Ehrenamtlichen der Halterner Tafel das beliebte Rathaus-Café nicht mehr stemmen. Dennoch muss niemand auf die Schlemmerei im weihnachtlich dekorierten Gewölbekeller verzichten. Thorsten Föcker von Peters Backstube übernimmt und spendet einen Teilerlös an die Tafel. Weihnachtliches Flair verströmt auch das Nikolausdorf, das zum vierten Mal aufgebaut wird. Dort lassen sich selbst bei kaltem Wetter Glühwein, heißer Kakao und örtliche Leckereien genießen. Für Betriebsfeiern können Tische reserviert werden.

Rund um das Holzdorf schmiegen sich wie in den Vorjahren die Hütten der Vereine und Betriebe. Fein und überschaubar. Das Konzept kommt an. Der Nikolausmarkt lockt inzwischen Besucher aus nah und fern. „Es sind zwar etliche Neue dabei“, sagt Helmut Kiski von der Stadtagentur. Die Organisation des Nikolausmarktes ist die letztes Amtshandlung, bevor er in den Ruhestand geht. „Aber es könnten sich noch mehr Vereine einbinden“, wünscht er sich.

Nikolausdorf

Kunstvolle Holzarbeiten finden sich an einigen Ständen.
Bei dem trockenen, kalten Wetter zur Eröffnung des Nikolausdorfs schmeckte der Glühwein natürlich besonders gut.
Für die kleineren Besucher war eine Runde auf dem Karussell natürlich Pflichtprogramm.
Die Krippe vor der Sixtus-Kirche lockte viele Kinder und Erwachsene an.
Sarah Bücker ist zwischen den weihnachtlichen Basteleien kaum noch zu entdecken.
Lust auf Weihnachten macht die Ausstellung im Alten Rathaus.
Diese Parade an Plüschtieren findet sich im alten Rathaus.
Der Nachtwächter hatte einige Mühe, sich gegen die Musik von der Bühne zu behaupten.

„Ein paar Buden hätten noch Platz. Die könnten sich ja auch zwei oder drei Vereine teilen, wenn sie sie sonst personell nicht besetzen können. Einige suchen noch Partner. Aber auch Vereine, die zur Unterhaltung beitragen, können sich melden. Ganz zu schweigen von Heimatfreunden, die vor allem am Wochenende Handwerk präsentieren.“ Viele Gäste lieben es, über den Markt zu schlendern und mit heißem Getränk in den Händen im Nikolausdorf Handwerkern über die Schulter zu sehen.

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