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Nur die Dorstener sind reicher

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Haltern An ihrem Einkommen gemessen sind die Halterner weder besonders reich, noch arm: Im Schnitt hatte im Jahr 2005 jeder Bürger 18 776 Euro netto im Portmonee - im Vergleich zu 2004 ein Plus von 1,5 Prozent. Das Primäreinkommen (vor Steuern und Sozialabgaben) betrug in 2005 pro Kopf 21 812 Euro (2004: 21 731 Euro).

Im Vergleich der zehn Gemeinden und Städte im Kreis Recklinghausen liegt Haltern nach Angaben des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik auf Platz zwei. Nur die Dorstener sind mit einem durchschnittlichen Netto-Verdienst von 18 825 Euro (2004: 18 382 Euro) etwas reicher. Schlusslicht im Kreis ist Oer-Erkenschwick mit 15775 Euro (2004: 15 545 Euro). Im Schnitt konnten die Privathaushalte im Kreis im Jahr 2005 mit 17 009 Euro wirtschaften.

Landesweit betrachtet bewegt sich die Stadt Haltern auf einem Niveau im guten Mittelfeld (Platz 163 von 396). Spitzenreiter im NRW-Vergleich ist Bad Honnef (Rhein-Sieg-Kreis) mit einem verfügbaren Jahreseinkommen von 50 109 Euro pro Einwohner. Am unteren Ende der Skala finden sich Selfkant (Kreis Heinsberg) mit 14 181 Euro und Bergkamen (Kreis Unna) mit 14 326 Euro. Das Durchschnittseinkommen lag 2005 in Nordrhein-Westfalen bei 18 724 Euro.

Regionale Unterschiede

Wie das Landesamt weiter mitteilt, seien die teils erheblichen regionalen Unterschiede auf die örtlichen Einkommensstrukturen zurückzuführen: Kommunen, in denen ein größerer Teil der Einkünfte aus Arbeitnehmertätigkeiten, Gewerbebetrieben oder Vermögen stamme, würden höhere Werte erzielen, als solche, in denen verhältnismäßig viele Bürger für ihren Lebensunterhalt auf die sozialen Sicherungssysteme angewiesen seien. wal

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