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Quelle für die braune Brause

Haltern Für den ersten Auftrag eines Weltkonzerns hat der heimische Bohrspezialist Exploration Drilling International (EDI) jetzt den Zuschlag erhalten: Fünf Monate wird die Firma für Coca-Cola in Pakistan nach Wasser suchen.

Die Coca-Cola Beverages Pakistan Ltd. hat die Firma EDI damit beauftragt, Trinkwasservorkommen in ausreichender Qualität und Menge für die Getränkeproduktion ausfindig zu machen. EDI wird vor Ort das komplette Projektteam mit Bohrmeistern, Ingenieuren und Geologen sowie ihr patentiertes Spezialgerät, den "Fluid Finder", bereitstellen und die Bohrmaßnahmen leiten.

Coca-Cola ist in Pakistan auf der Suche nach einem Baugelände im Großraum Karatschi, das über einen Zugang zu geeigneten Grundwasserquellen für eine Getränkeabfüllanlage verfügt. Dazu werden die Experten aus Haltern an zwei Standorten, die zuvor in die engere Auswahl gezogen wurden, je zwei Testbohrungen bis in Tiefen von rund 300 Metern durchführen, die in fünf Monaten abgeschlossen sein sollen. Für den gesamten Auftrag, der auch die geologische und hydrologische Analyse und Auswertung der Bohrproben umfasst, erhält die EDI insgesamt mehr als 70 000 Euro.

Zeit- und Kostenvorteil

"Ausschlaggebend für Coca-Cola, den Auftrag an uns zu vergeben, waren die mit unserem Bohrsystem verbundenen Zeit- und Kostenvorteile", erklärte EDI-Geschäftsführer Rainer Rotthäuser. Die Besonderheit bei dem Bohrverfahren von EDI besteht darin, dass bei einer einzigen Bohrung in unterschiedlichen Tiefen beliebig viele Proben entnommen werden können. Dieses Verfahren ist zugleich sehr umweltschonend.

"Nachdem wir bislang Aufträge vorwiegend von Regierungen, Behörden und anderen staatlichen Stellen erhalten haben, konnten wir mit Coca-Cola erstmals ein kommerzielles Großunternehmen als Kunden gewinnen", freut sich Rotthäuser. Das unterstreiche deutlich die Wettbewerbsfähigkeit der EDI.

In Pakistan kommt die Spezial-Bohrtechnik des Halterner Unternehmens jetzt erstmals zum Einsatz. Bei Aufträgen in Namibia, Indien und Deutschland hat sich der Fluid Finder bereits bewährt. Die Planungen für einen weiteren Einsatz laufen - die Reise soll dann nach Saudi-Arabien gehen. wal

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