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Diese Straßen-Baustellen kommen auf Haltern zu

Sanierung und Ausbau an mehreren Stellen

HALTERN Gute Nachrichten kommen von der Düsseldorfer Landesregierung: Sie lässt Geld für die Verkehrs-Infrastruktur nach Haltern am See fließen. Das Land investiert in eine Sanierung, die Stadt außerderm in den Ausbau an anderen Stellen.

Sanierung und Ausbau an mehreren Stellen

Seit Monaten wird am Drügen Pütt gearbeitet. Foto: Foto:Holger Steffe

Landesstraßen:

Die Dorstener Straße (L509) zwischen Haltern und Dorsten erhält über eine Länge von 2,9 Kilometern eine neue Fahrbahndecke. Die Kosten belaufen sich auf 350.000 Euro. Weitere 300.000 Euro fließen in die Sanierung der Fahrbahndecke und des Kreuzungsbereiches Münsterstraße / Sythener Straße (L551/L652) am „Drügen Pütt“. Die Baumaßnahme läuft allerdings schon.

Bereits am Montag (12. März) beginnt die Fahrbahnsanierung der Granatstraße. Bis voraussichtlich Donnerstag (15. März) ist sie zwischen Rekener Straße und dem Reitstall Granat gesperrt. Eine großräumige Umleitung über die B58 ist mit gelben Tafeln ausgeschildert. Der Reitstall Granat ist aus Richtung Klein Reken erreichbar. Von Freitag (16. März) bis voraussichtlich 22. März (Donnerstag) ist die Rekener Straße zwischen der Granatstraße und dem Ketteler Hof gesperrt. Eine Umleitungsstrecke über Holtwicker Straße und Lavesumer Straße ist mit gelben Tafeln ausgeschildert. Der Ketteler Hof ist aus Richtung Lavesum erreichbar.

Die Landesmittel stammen laut Information von Josef Hovenjürgen (MdL/CDU) aus dem Programm für Landesstraßen, das das Verkehrsministerium am Donnerstag vorgestellt hat. Dazu Hovenjürgen: „Das Land will in diesem Jahr deutlich mehr Geld in die Straßen investieren, in ganz Nordrhein-Westfalen 160,85 Millionen Euro, fast 34 Millionen mehr als 2017.“ Damit solle marode Infrastruktur auf Vordermann gebracht werden.

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Anliegerstraßen:

Der Bromkamp im neuen Wohngebiet Elterbreischlag wird gepflastert, erhält sieben Stellplätze und sieben Bäume in ausreichend großen Beeten. Die Kosten in Höhe von rund 170.000 Euro tragen zu 90 Prozent die Anlieger, den Rest bezahlt die Stadt. Die drei Monate dauernden Arbeiten sollen im Juli beginnen.

Parallel dazu lässt die Stadt die 115 Meter lange Kastanienstraße entlang des neuen Senioren- und Gesundheitszentrums ausbauen. Auch hier wird gepflastert, es sind fünf Stellplätze und drei Bäume vorgesehen. Die Grünen wünschten sich an dieser Stelle korrespondierend zum Straßennamen Kastanien. Doch Gerd Becker vom Baubetriebshof rät dringend ab: „Die Straße ist sehr schmal, die Kastanien würden sie überwuchern. Der Ausbau kostet rund 140.000 Euro und wird ebenfalls zu 90 Prozent auf die Anlieger umgelegt.

Vorab stellt die Stadt den Anliegern beider Straßen die Pläne ausführlich vor und nimmt auch Anregungen entgegen. Nach Auskunft von Heinrich Stock (städtischer Fachbereich Straßenbau) sind 70 Wohnstraßen noch nicht ausgebaut, jedes Jahr nimmt sich die Stadt zwei oder drei Straßen vor.

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