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Schwestern auf hoher See

Guter Start für die 9. Halterner Seetage - Teilnehmerzahl des Vorjahres

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Haltern Ein Schnäpschen trinken, Kuchen essen und ab geht die Post. Mit himmlischem Beistand gingen fünf Schwestern des Sixtus-Hospitals auf Segeltörn. «Kutte hoch, Beine über die Reling und immer schön festhalten», ruft Guido Albrecht, Organisator der Seetage für den Bereich Wassersegeln, und legt mit Hand an. «Nicht, dass uns noch jemand ins Wasser fällt.» Denkste. Bei angenehmen 20 Grad Celsius, einer frischen Brise und viel Sonne wollte keine Ordensfrau auf den lang ersehnten Segeltrip verzichten. Trotz anfänglicher Bedenken waren die Damen schneller im Boot, als manch ein erfahrener Segler dachte. «In den letzten Jahren hat das Segeln wegen schlechten Wetters nie so recht geklappt», erklärte Monika Weidner, Krankenschwester im St. Sixtus, «endlich können wir mal mit an Bord.» In diesem Jahr scheint bei den Seetagen alles zu stimmen. «Zwar sind die Meldungen für die Regatten zunächst sehr spärlich eingegangen, aber mittlerweile haben wir mit 48 gemeldeten Booten und rund 100 teilnehmenden Seglern die Zahlen vom Vorjahr erreicht», sagt Guido Albrecht. Wind und Wetter spielen mit, die Vorbereitungen für die große Party am Abend sind getroffen. Finanziell etwas abgespeckt und mit Utensilien der Fußball-WM-Feiern haben die Seetage noch eine Neuheit zu bieten. «Wir haben uns erstmals mit den Surfern zusammengeschlossen, die ihre Regatta ebenfalls im freien Gewässer abhalten werden,» so Albrecht. Und eine erste Kuriosität haben die Seetage auch zu bieten. Ein Angler wurde gestern morgen auf ein verlassenes Paddelboot aufmerksam. Eine eingeleitete Suchaktion u.a. unter Einsatz von zwei DLRG-Booten nach dem vermeintlichen Besitzer blieb erfolglos. Später klärte sich der Fall auf: Der Besitzer des Bootes war ein Mann, der am Vatertag beschwippst über Bord gegangen war und lieber nach Hause zurück schwamm, als noch einmal in sein Boot zu steigen... jn

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