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Bauarbeiten laufen nach dem Frost wieder an

„See schlägt Wellen“ vollendet sich

Haltern Weil das Geld in der Stadtkasse knapp ist, entschied sich die Politik, das Projekt „See schlägt Wellen“ als Minimallösung zu Ende zu bringen. Der dritte Bauabschnitt hat begonnen, hier gibt es bis zur Fertigstellung im Frühjahr 2019 viel zu tun.

„See schlägt Wellen“ vollendet sich

Durch diese Allee führt künftig der Geh- und Radweg entlang der Hullerner Straße bis zum Stausee. Foto: Foto:Elisabeth Schrief

Unter dem Titel „See schlägt Wellen“ will die Stadt die Achse zwischen Innenstadt und Stausee deutlich attraktiver gestaltet. Inzwischen ist der dritte Bauabschnitt erreicht: Derzeit laufen die Arbeiten im Bereich der Seestadthalle, ab Oktober folgt das letzte Ende zwischen Abzweig Bundesstraße und Brücke am Walzenwehr.

150 Parkplätze

Wegen des Frostes musste die Baufirma eine Zwangspause einlegen. Jetzt gehen die Arbeiten aber zügig weiter. An der Seestadthalle wird der Parkraum von 30 auf 60 Plätze erhöht. Gleichzeitig haben die Landschaftsbauer mit der Anlegung des Alleen-Rad- und Wanderweges begonnen. Ab Oktober geht es dann weiter Richtung See. Zunächst wird der große Parkplatz entlang der Hullerner Straße neu geordnet, 150 Parkplätze stehen hier künftig zur Verfügung. 14 Zufahrten werden auf fünf reduziert, damit sich PKW und Radfahrer nicht unnötig oft in die Quere kommen. Denn zwischen den Linden setzt sich der Geh- und Radweg fort. Die Stadt geht davon aus, dass der zweite Abschnitt bis April/Mai 2019 fertig wird. Dazu Stadtsprecher Georg Bockey auf Nachfrage: „Das hängt natürlich entscheidend von den Wetterverhältnissen im kommenden Winter ab.“

Kanalsanierung

Die Vollendung des Projektes „See schlägt Wellen“ kostet 656.000 Euro, das Land gibt 452.000 Euro Zuschuss. Die Arbeiten für den ersten Abschnitt sind vergeben an die Firma Wansing aus Borken, die Ausschreibung für den zweiten Abschnitt erfolgt im Sommer.

„Nebenbei“ wird die Stadt bis Oktober 14 Kanalschächte, die im Grünstreifen neben der Hullerner Straße liegen, sanieren. Anschließend erfolgt eine weitere Reparatur des Kanals, allerdings werden dafür laut Bockey keine Baugruben aufgeworfen.

Die Bezirksregierung Münster bewilligte im Dezember 2011 im Rahmen des Programms „Aktive Stadtzentren“ die Förderung zur Umgestaltung der Hullerner Straße, im Februar 2013 war der erste Bauabschnitt zwischen Lipptor und Bahnunterführung Hullerner Straße fertig.

Der zweite Bauabschnitt zwischen Eisenbahnunterführung und Einfahrt zur Seestadthalle begann Ende 2013. Preisgünstig und landschaftsgerecht wurde die begonnene Grünachse als zentrale Leitlinie für Fußgänger und Radfahrer zwischen Stadt und See fortgeführt.

Im November 2016 beschloss der Rat, den dritten Bauabschnitt in Angriff zunehmen, allerdings aus Kostengründen als Minimallösung.

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