Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Ausstellung bei Kortenkamp

Senioren entwickelten ihre kreative Ader

HALTERN Nicht nur immer passiv dabei sein, sich nicht nur berieseln und bedienen lassen, das wollten die Senioren im Altenwohnhaus St. Sixtus. Gedächtnis-Trainerin Ursula Braun versprach ihnen, sich an der Gestaltung des Sixtus-Herbstfestes zum Thema "Wien" zu beteiligen.

Anzeige
Senioren entwickelten ihre kreative Ader

h.v.l. Ewald Hessel, Sabrina Schmidt, Doreen Riemann, Ursula Braun, v.v.l. Anneliese Kohaus, Elisabeth Herbst, Mathilde Kleine Büning und Agnes Rimkus.

Wien und Hundertwasser passten für die Senioren zusammen, so entwickelten sie ihre kreative Ader. Mit Altenpflegerin Doreen Riemann und Sabrina Schmidt stellte Ursula Braun Informationen über den großen Künstler zusammen und kopierte Hundertwasser-Motive in schwarz-weiß.

Kreative Senioren

h.v.l. Ewald Hessel, Sabrina Schmidt, Doreen Riemann, Ursula Braun, v.v.l. Anneliese Kohaus, Elisabeth Herbst, Mathilde Kleine Büning und Agnes Rimkus.
Elisabeth Kalfhues hat sich für die "grüne Oase" entschieden und sie neu gestaltet.
Anneliese Kohaus gestaltete auch diese "Oase".
Der "Orient" reizte Anneliese Kohaus.
Ein Gemeinschaftswerk der Hundertwasser-Senioren-Gruppe.
Ein Gemeinschaftswerk der Hundertwasser-Senioren-Gruppe.
Ein Gemeinschaftswerk der Hundertwasser-Senioren-Gruppe.
Mathilde Kleine-Büning hat dieses Bild fertig gestellt.
Ein Gemeinschaftswerk der Hundertwasser-Senioren-Gruppe.
Das Bild von Agnes Rimkus.
Das Hundertwasser-Haus von Elisabeth Herbst.
Die "grüne Oase" in Magdeburg hat Ewald Hessel bearbeitet.

Die Senioren suchten ihr Lieblingsbild aus: Anna-Elise Kohaus (83) „war noch unsicher, das war mein erster Versuch. Aber der Orient hat mich gereizt“, freute sie sich selbst über die bunten Kunstwerke, die sie kreiert hatte. Ehrlich gestand Agnes Rimkus (71), sie habe sich für das gleiche Motiv entschieden, weil es ihr gut gefallen habe, aber auch, „weil ich hier nicht so viel machen musste.“ Die 94-jährige Mathilde Kleine Büning wählte das Hundertwasserhaus „nach Geschmack“. „Mir hat der Turm am besten gefallen“, begründete der 86-jährige Ewald Hessel seine Wahl für die Ansicht aus Magdeburg. Dass es sich bei der Kopie um die in Rosa gehaltene „grüne Oase“ handelte, hatte er nicht gleich erkannt. Für Elisabeth Herbst (89) war klar: „Ich war schon in Wien und habe das Hundertwasserhaus ganz bunt in Erinnerung, so wollte ich es gestalten.“Dann begann die Arbeit der Altenheimbewohner. Sie nahmen Stoffreste, bunte Papierschnitzel, zogen ihre Figuren in den Bildern an, schmückten Fenster und Außenanlagen mit allem, was ihnen in die Finger kam: Mosaiksteinchen, Trockenblumen, Watte, Federn, Klebesachen, Erbsen, steine, Buntstifte, Goldsterne, Illustriertenbildchen, Kork... Farbenprächtige Bilder mit exotischem Beiwerk sind entstanden. Und sehr zur Freude der Künstler werden ihre Bilder jetzt sogar in der Buchhandlung Kortenkamp, Lippstraße, ausgestellt. 

Anzeige
Anzeige