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Gelsenwasser setzt Kooperation mit Landwirten fort

Solides Ergebnis im Geschäftsbericht

HALTERN Der Wasserabsatz des Gelsenwasser-Konzerns lag im Jahr 2017 fast auf Vorjahresniveau. Die Kooperation mit der Landwirtschaft im Einzugsgebiet des Halterner Stausees muss weiter intensiviert werden. Das geht aus dem jetzt veröffentlichen Geschäftsbericht des Unternehmens hervor.

Solides Ergebnis im Geschäftsbericht

Im Halterner Wasserwerk soll in Zukunft wieder weniger Aktivkohle eingesetzt werden. Foto: Ruediger Schlesselmann

Bei einem Jahresumsatz von 1.209,2 Millionen Euro (2016: 1.040,1 Millionen) erwirtschaftete Gelsenwasser 2017 einen Jahresüberschuss von 92,4 Millionen Euro (2016: 109,2 Millionen.). Der Wasserabsatz lag mit 232,8 Mio. m³ fast auf Vorjahresniveau (234,7 Mio. m³). Der leichte Rückgang betraf ausschließlich die Abgabe an benachbarte Versorgungsunternehmen, während in der Industrie und bei den Haushalten leichte Absatzzuwächse zu verzeichnen waren.

Zur Sicherung des Gewässerschutzes hat Gelsenwasser die Kooperation mit der Landwirtschaft im Einzugsgebiet des Halterner Stausees bis 2022 fortgeschrieben. Die Vereinbarung wurde im Juli 2017 mit der Landwirtschaftskammer NRW, den Stadtwerken Coesfeld, den Stadtwerken Dülmen und den Gemeindewerken Nottuln geschlossen.

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Durch die Kooperation konnte in der Vergangenheit die Dosierung von Aktivkohle gegen die Belastungen der Talsperre mit Pflanzenschutzmitteln zeitweise bis auf Null gesenkt und die Nitratwerte in Stever und Mühlenbach auf einem niedrigen Niveau gehalten werden. Allerdings führten extreme Witterungsereignisse wie Starkregenfälle und die Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft in Teilen des Einzugsgebiets zu einer negativen Trendwende.

Um die Aufwendungen in der Wasserversorgung in Zukunft wieder zu verringern, wurden weitergehende Maßnahmen zur Reduzierung der Einträge durch die Landwirte vereinbart. Dazu gehören die Verringerung des Düngereinsatzes und der ökologische Landbau in Wasserschutzgebieten sowie das Anlegen von Gewässerschutzstreifen im gesamten Kooperationsgebiet.

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Bewährtes wird beibehalten, dazu gehören die Beratung, die leistungsabhängige Förderung gewässerverträglicher Techniken und die intensive Überwachung. Die neuen Förderbausteine werden über das Wasserentnahmeentgelt gegenfinanziert. Das setzt in allen Verhandlungsphasen eine intensive Abstimmung mit dem nordrhein-westfälischen Umweltministerium voraus.

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