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Spielend die Sinne schärfen

Haltern Vorsichtig tasten sich kleine Hände in eine abgedeckte Kiste vor. "Das fühlt sich nach Wolle an", sagt eine kleine Forscherin nach kurzer Zeit und freut sich über das Lob von Erzieherin Dagmar Pötter.

Trotz verbundener Augen hat das Kind schnell den Gegenstand erkannt, weil es ihn erfühlt hat.

Solche Wahrnehmungsanregungen spielen jetzt einmal pro Woche eine große Rolle im Sixtus-Kindergarten. In Absprache mit den Eltern wurde das Betreuungskonzept am Nachmittag umgestellt. An jedem Donnerstag stehen nun bestimmte Schwerpunkte im Mittelpunkt. "Da wir an diesem Tag bis 17.30 Uhr geöffnet haben, bietet sich dieser Nachmittag besonders an", freut sich Leiterin Sandra Baumeister darüber, dass die Angebote schon am ersten Tag gut besucht sind.

Schwerpunkte

Neben der Wahrnehmung können die Kinder in den nächsten Wochen auch die Schwerpunkte Religiöses Leben oder Kunstkreativität wählen. Da die Angebote jeweils aufeinander aufbauen, sollte kontinuierlich an ihnen teilgenommen werden.

So lernten die Kunstkinder zum Beispiel bei ihrem ersten Treffen die Farben kennen und probierten Wasserfarben aus. In der nächsten Woche sollen sie Fingerfarben anwenden.

Mit dem Thema Taufe beschäftigte sich die dritte Gruppe. "Manche Eltern wissen nicht mehr, welche Feste den kirchlichen Jahreslauf bestimmen", begründete Sandra Baumeister die Entscheidung für das Angebot Religiöses Leben. Da der Sixtus-Kindergarten eine katholische Einrichtung ist, wollen die Erzieherinnen den Kindern die Hintergründe des christlichen Glaubens näher bringen.

Dass so viele Überlegungen zu ihrem spannenden Nachmittagsprogramm geführt haben, beeindruckt die Kinder wenig. Dafür reagieren sie spontan mit Staunen und dem unwiderstehlichen Drang zum Ausprobieren. Silvia Wiethoff

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