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Stadt verzichtet

Haltern Mit 47 Kindern steht die Stadt Haltern auf der Förderliste des Landesprogramms "Kein Kind ohne Mahlzeit".

Dieses Geld bleibt in Düsseldorf, wenn es nach dem Willen der Stadtspitze geht. Sie setzt weiter auf die Unterstützung der Bürgerstiftung. "Dieses Verfahren hat sich bewährt", betonte Schuldezernent Hans-Josef Böing am Mittwoch im Ausschuss. Schnell und unbürokratisch werde so jedem Kind am Tisch der offenen Ganztagsschule zu einer Mittagsmahlzeit verholfen. Weil alle damit zufrieden seien, gebe es keinen Grund, die Landesförderung zu beantragen.

Das Engagement der Bürgerstiftung würdigten alle Fraktionen. SPD und Grüne kamen aber zu einem anderen Ergebnis als die Verwaltung. So schön die Unterstützung der Bürgerstiftung mit 10 000 Euro sei, meinte Ulla Hoffmann (Grüne), die Stadt habe dennoch die Pflicht, mit diesem Geld sorgfältig und nachhaltig umzugehen. Deshalb sei es sinnvoll, sich um die Förderung zu bemühen.

Ähnlich argumentierte Erwin Senkel (SPD). Die Stadt sollte auf diese Mittel nicht verzichten. Der geringe Eigenanteil von 5000 Euro könne kein echtes Hindernis darstellen. Möglicherweise würden dafür Sponsoren einspringen.

Senkel beantragte, dass die Stadt abweichend vom Verwaltungsvorschlag doch noch die Landesmittel beantragt. CDU und WGH lehnten dies mit ihrer Mehrheit ab. thl

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