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Trommelklänge wie auf La Gomera

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Haltern Sie sind reich an Klang- und Ausdrucksmöglichkeiten. Die Djembé-Trommeln gehören zu Westafrikas beliebtesten Musikinstrumenten. Besonders in Guinea und Mali, aber auch auf La Gomera werden sie häufig zum Sonnenuntergang geschlagen.

Die städtische Musikschule bietet einen sechsmonatigen Workshop an. Bereits in der zweiten Stunde spüren die sieben Teilnehmerinnen, wie nuancenreich die Trommel auf die Handschläge antwortet. "Der Körper entspannt sich, obwohl man hochkonzentriert sein muss", erklärt Bernd Gremm.

Der diplomierte Jazz-Schlagzeuger spielt unter anderem beim Zirkus Roncalli, im Rockorchester Ruhrgebeat und in der Bigband der Landespolizei. Seine Schülerinnen reißt er mit. Die kelchförmige, meist mit einem Ziegenfell bespannte Djembé hat ein großes Klangspektrum. Über den Grundschlag, den offenen Schlag am Rand des Fells und den peitschenartig geschlagenen Slap erarbeiten die Trommlerinnen ein Notensegment, mit dem sie unzählige Ausdrucksmöglichkeiten haben. Ziel des Kurses ist möglichst auch die Improvisation, die Kombination verschiedener Rhythmen im Ensemble.

"Das kann zu einer euphorischen, aber auch melancholischen Stimmung führen", weiß Gremm. Spaß haben die Teilnehmerinnen des Kurses. Allein der Gedanke an afrikanische Tänze, Rituale und Zeremonien und den Sonnenuntergang auf La Gomera inspiriert, die Spieltechnik zwanglos auszuprobieren. ela

Infos: Musikschule, Tel. 933-444.

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