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Stadt Haltern berät bei Schäden nach dem Starkregen

Hilfe bei der Entsorgung nach Hochwasserschäden

Die Starkregenfälle vom vergangenen Freitag haben gleich mehrere Halterner Stadtteile getroffen. Nach den Einsätzen von Feuerwehr und Polizei stehen für viele Betroffene jetzt Aufräumarbeiten an.

HALTERN

von Jürgen Wolter

, 04.06.2018
Stadt Haltern berät bei Schäden nach dem Starkregen

Nach dem Unwetter steht Sperrmüll an der Straße Zum Mühlengraben. © Kevin Kindel

„Wir mussten zum Glück niemanden wegschicken, der Dinge entsorgen wollte. Auch schon vor dem Wochenende konnte das jeder am Baubetriebshof tun“, so Stadtsprecher Georg Bockey auf Anfrage. Lediglich die Papierpresse war am Samstag voll, sodass kein Altpapier mehr angenommen werden konnte. Die Stadt bietet wegen der besonderen Situation jetzt kostenlose Entsorgungen an, wenn Gegenstände durch das Wasser beschädigt worden sind. Informationen gibt es unter Tel. 933-331.

Wer Probleme mit Wasser im Keller hatte, kann sich auch mit den Mitarbeitern unter der Telefonnummer 933-347 in Verbindung setzen. „Dort gibt es individuelle Beratung, gegebenenfalls sehen sich die Mitarbeiter die Probleme vor Ort an,“ so Georg Bockey. Vor allem die Themen Rückstauventile und versiegelte Flächen können angesprochen werden. Wenn es Schwierigkeiten beim Abtransport von Möbeln oder Gegenständen aus dem Keller gibt, die vom Wasser in Mitleidenschaft gezogen wurden, kann man sich ebenfalls an die Stadt wenden. Zusätzliche Abfuhrtermine sind aber nicht vorgesehen.

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Ein Rückstau am Pump-Werk in Sythen sei beabsichtigt gewesen, berichtet der Stadtsprecher weiter. „Es wurde ein planmäßiger ‚Einstau‘ vorgenommen, das Pumpwerk ist nicht ausgefallen“, so Bockey. Damit kann der Wasserstau schrittweise reguliert werden. Ein Einleiten in den Mühlenbach, die letzte mögliche Stufe, sei nicht mehr erforderlich gewesen.

Insgesamt werden die Starkregenfälle von der Stadt mit der Stufe 5 aufgelistet, auf einer Skala, die bis 12 reicht. „Zurzeit sind zwar keine konkreten Baumaßnahmen zur Verbesserung der Wasserabflussmöglichkeiten vorgesehen. Aber wir haben das Thema natürlich im Auge“, so Georg Bockey, „da diese Phänomene wahrscheinlich weiterhin verstärkt auftreten werden.“