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Wetter bremst die Ehrenamtlichen aus

Sythen "Wer arbeiten kann, der kann auch feiern!" Das ließen sich rund 80 Sythener am Samstagabend nicht zweimal sagen und machten sich einen schönen, geselligen Abend. Gearbeitet hatten sie zugegebenermaßen nicht ganz so viel - was aber nicht an ihrer Faulheit lag, sondern einfach am Wetter. Es hatte dafür gesorgt, dass es diesen Sommer im Freibad nicht viel zu tun gab.

"Diese Helfer-Fete stieß bereits im letzten Jahr auf viel Zuspruch, so dass es für uns selbstverständlich war, sie dieses Jahr wieder zu veranstalten", so Wolf von Elbwart, zweiter Vorsitzender des Fördervereins. "Klar hatten auch wir in diesem Sommer wenig Besucher, aber durch ehrenamtliche Arbeit konnten wir das auffangen." Schließlich habe das Freibad wegen der über 100 ehrenamtlichen Helfer kaum Personalkosten (lediglich ein Bademeister ist fest angestellt) und könne somit Einnahme-Löcher auffangen. "Jeder zweite Sythener ist Mitglied im Förderverein", führte von Elbwart weiter aus.

Und so stehen trotz schlechten Sommers zwei dicke Projekte für 2008 auf dem Plan. Das eine ergibt sich aus der Not: "Wegen der neuen Abwassergebühren der Stadt können wir es uns nicht mehr leisten, so viel Wasser in die Kanalisation zu leiten", erklärt von Elbwart. Stattdessen wird demnächst ein System eingerichtet, bei dem Wasser in ein separates Becken geleitet wird, von wo aus man es in eine Wiese versickern lässt. Das zweite Projekt wird die Qualität des Bads weiter aufwerten: Eine neue Rutsche mit einer Länge von satten 70 Metern. ls

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