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Eichenprozessionsspinner erreichen Haltern

Zwei Standorte in Haltern sind befallen

Haltern Am Prozessionsweg und in Hullern wurden die ersten Fälle von Eichenprozessionsspinnern gesichtet. Die Stadt ist im Einsatz.

Zwei Standorte in Haltern sind befallen

2017 haben sich Eichenprozessionsspinner nahe der Dachsbergschule in Flaesheim angesiedelt. Foto: Foto Holger Steffe

Nachdem sich der Eichenprozessionsspinner bereits in den Nachbarstädten Dülmen und Lüdinghausen gezeigt hat, sind nun auch die ersten Fälle in Haltern aufgetreten.

Die weitere Entwicklung in Haltern ist unklar

„Es gibt aktuell zwei Fälle in Haltern, am Prozessionsweg und an der Grundschule in Hullern“, sagt der Sprecher der Stadt Haltern, Thomas Gerlach. Deshalb habe die Stadt am Dienstagmorgen eine Firma beauftragt, die sich um die Beseitigung der Raupen kümmert. Bislang sei es durch den Eichenprozessionsspinner zu keinen größeren Problemen in Haltern gekommen, sagt Stadtsprecher Thomas Gerlach. „Man kann nicht abschätzen, wie sich die Verbreitung entwickelt.“ Im letzten Jahr habe es laut Stadt einen Fall von Eichenprozessionsspinnern in Haltern gegeben. Damals hatte sich der Nachtfalter auf Höhe der Dachsbergschule in Flaesheim angesiedelt.

Brennhaare können starke Beschwerden hervorrufen

Der Eichenprozessionsspinner befällt vor allem Eichen und schützt sich laut Naturschutzbund (Nabu) mit sogenannten Brennhaaren gegen seine Feinde, die die Prozessionsspinner im Mai und Juni abwerfen. Weil die Haare allergische Reaktionen bis hin zu Schocks, Fieber, Schwindel, Hautirritationen und Augenreizungen beim Menschen hervorrufen können, ist hier besondere Vorsicht geboten. Das Einatmen der mit Eiweißgift versetzten Haare kann Bronchitis und Asthma auslösen.

Ein einmaliger Prozessionsspinner-Befall hat laut Nabu keine langfristigen Folgen für die Eiche. Wiederholt sich der Befall aber, können die Bäume verwundbar für andere Schädlinge werden.

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