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Denn Ordnung muss sein

Heek Weil Ordnung sein muss, gibt es die "Ordnungsbehördliche Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Gemeinde Heek". Und die hat der Hauptausschuss jetzt in einer überarbeiteten Satzung verabschiedet - angepasst zum Beispiel an das Landeshundegesetz. Demnach ist nun ordnungsbehördlich verankert, dass Hunde auf den Geh- und Radwegen der Gemeinde auch außerhalb der bebauten Ortsteile an einer "geeigneten, insbesondere reißfesten Leine" zu führen sind.

Auf öffentlichen Spielflächen ist das Mitführen von Tieren - vor allem Hunden - generell untersagt. Und ohne Aufsicht außerhalb des eigenen Grundstücks herumlaufen dürfen sie schon gar nicht. Was die Hinterlassenschaften der Vierbeiner - auch der Pferde - angeht, hat der Besitzer die von seinen Tieren verursachten Verunreinigungen "unverzüglich und schadlos" zu beseitigen.

Und das sind nur einige der Regelungen, die das Halten von Tieren betreffen. Weitere Vorschriften umfassen Bereiche vom "wilden Plakatieren" über das Reinigen von Kraftfahrzeugen bis hin zur Wahrung der Mittagsruhe - nicht alle davon sind neu, aber in Teilen modifiziert.

Die Frage, wie das denn alles kontrolliert werden solle, warf Hermann Kösters (SPD) auf. Angesichts der personellen Besetzung des Ordnungsamts sei man dabei vor allem auf die Mithilfe der Bürger angewiesen. "Dazu gehört, dass man dann auch Ross und Reiter benennt", so Bürgermeister Dr. Kai Zwicker.

Kösters erkundigte sich auch danach, ob der von der Satzung vorgeschriebene Mindestabstand zu "Brauchtumsfeuern" von mindestens 200 Metern innerhalb bebauter Ortsteile der Weisheit letzter Schluss sei. Schließlich könne ansonsten wohl kaum noch ein Osterfeuer entzündet werden - die Verwaltung versprach, dies klären zu lassen, bis die Satzung schließlich dem Rat zur Verabschiedung vorgelegt werde. mel

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