Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Die Familie wächst

Heek "Wir mussten unsere Edda erst einmal als anerkannten Jagdhund bei den Gremien in Deutschland zulassen", erst dann seien ihr Einsatz bei der Jagd und Prüfungen offiziell erlaubt gewesen, erinnert sich Ludger Wensing. Der Grund: Bis dato war die Rasse in Deutschland absolut unbekannt.

Die Rede ist vom dänischen Gammel Dansk Honsehund, der Ludger und Andrea Wensing aus Ahle seit vier Jahren besonders am Herzen liegt. Und das kam so: Als ihr damaliger Jagdhund zu alt geworden war, sahen sie sich nach einer Alternative um. Das war gar nicht so einfach, denn der neue Hund sollte eine Reihe von Kriterien erfüllen: zum Beispiel eine bestimmte Färbung im Fell haben und ein Kurzhaar sein für den Aufenthalt im Haus.

Hundebuch half

Fündig wurden die Wensings in einem Hundebuch, in dem sie den Honsehund entdeckten. Kurzentschlossen verlegten sie ihren Urlaub in dessen Herkunftsland Dänemark, traten dort mit dem Verband in Kontakt, besuchten Züchter und sahen sich Hunde an. Edda gefiel ihnen so gut, dass sie direkt ein neues Zuhause in Ahle gefunden hatte.

Damit war sie die erste Gammel Dansk Honsehündin im Land überhaupt, wie sich schnell herausstellte: Es gab weder Züchter oder Halter, noch einen Dachverband für diese. Die Wensings besuchten mit Edda Zuchtschauen, bei denen bislang insgesamt lediglich fünf Exemplare des Honsehunds "gerichtet" wurden - alle aus dem Ausland. Aber es ergaben sich Kontakte, bald gründete sich die "Interessengemeinschaft Gammel Danks Honsehund".

Nach erteilter Genehmigung konnten auch Prüfungen abgehalten werden, wie jüngst wieder beim "Familientag" nach dänischem Vorbild in Ahle. Und die Resonanz steigt stetig: "Nach Anfangs nur drei Hunden hatten wir jetzt schon acht Hunde mit rund 30 Züchtern und Interessierten zu Gast", freuen sich die Wensings. Honsehunde und Halter reisten teils von weither an: aus Kiel, Oelde und den Niederlanden - aber auch aus Ottenstein in Person von Matthias Feldhaus, der mittlerweile ebenfalls zwei Honsehunde sein Eigen nennt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es zwecks Hundetraining ab ins Revier.

Dort wurden einige für den Honsehund jagdty- pische Übungen absolviert: das Ausarbeiten einer Kaninchenschleppe, das Vorstehen, das Apportieren von Wild - sowohl an Land als auch aus dem Wasser - und vieles mehr. Ein gelungener Tag, der das Gemeinschaftsgefühl weiter gestärkt hat, waren sich alle Anwesenden einig - denn: die Honsehund-Familie wächst. mel

Wer mehr wissen möchte, ist eingeladen, Kontakt mit Ludger und Andrea Wensing aufzunehmen, Tel. (0 25 68) 38 85 80 oder 0171/ 3 84 42 29.

Anzeige
Anzeige