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Jazzakademie Heek mit Konzerten und Workshops

Die Sprache des Jazz an der Landesmusikakademie

Heek Die Jazzakademie Heek lädt auch in diesem Jahr wieder zum Austausch und Konzertbesuch ein. Angeboten wird auch eine spezielle Form der Improvisation.

Die Sprache des Jazz an der Landesmusikakademie

Freuen sich auf die Heeker Jazztage (v.l.): Antje Valentin (Direktorin Landesmusikakademie), Bernhard van Almsick (Projektleiter Jazzakademie) und Andre Könning von der Sparkasse Westmünsterland, die das Projekt fördert. Foto: Robert Wojtasik

Lehrende und Studenten der Jazzabteilungen deutscher Musikhochschulen und internationale Gäste sind vom 6. bis zum 13. Mai in der Landesmusikakademie Nordrhein-Westfalen zu Gast. Größere Ensembles mit mehreren Bläsern, offene Bands, Big Band und Jazzchor stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt. Wer einfach nur zuhören möchte, dem bieten sich einige Konzert-Highlights.

Zeichensprache aus den 70er-Jahren

Eine spannende Erfahrung verspricht das sogenannte Soundpainting mit dem französischen Saxophonisten Vincent Lê Quang. Soundpainting ist eine Zeichensprache, die in den 70er-Jahren von Walter Thompson in den USA entwickelt wurde. Sie umfasst rund 200 Handzeichen, die zum Beispiel für Lautstärke, kurze oder lange Töne stehen.

„Das Ensemble kennt alle Handzeichen und der Dirigent komponiert in Echtzeit“, sagt Antje Valentin, Direktorin der Landesmusikakademie. „Es ist also eine Form der organisierten Improvisation.“ Zum Abschluss der Heeker Jazztage zeigen alle Teilnehmer bei einem großen Konzert, was sie in ihren Ensembles erarbeitet haben. Insgesamt stehen vier Konzerte auf dem Plan.

  • Los geht es mit dem Dozentenkonzert am Sonntag, 6. Mai, um 19.30 Uhr im Konzertsaal im Musikzentrum der Landesmusikakademie, Steinweg 2. Namhafte Musiker wie der Posaunist Jiggs Whigham oder der Trompeter Ryan Carniaux stellen ihre Improvisationskünste unter Beweis. Der Eintritt beträgt 15 Euro, für Jugendliche bis 18 Jahren ist der Eintritt frei.
  • Die beiden bei der Jazzakademie im vergangenen Jahr ausgewählten und geförderten Nachwuchs-Ensembles „Funky Duck“ und „Philipp Mohr Quintett“ geben am Donnerstag, 10. Mai, um 19.30 Uhr im Konzertsaal ein Sonderkonzert. „Funky Duck“ ist ein junges Musikerkollektiv aus dem Genre Jazzfusion. Im Konzertprogramm finden sich auch Anleihen aus Swing, Blues und Ska. Der Eintritt ist frei.
  • Die teilnehmenden Sänger der Jazzakademie präsentieren am Freitag, 11. Mai, um 19.30 Uhr im Konzertsaal die Songs, an denen sie zuvor in den Workshops mit den Gesangsdozenten gearbeitet haben. Der Eintritt ist frei.
  • Das große Abschlusskonzert von Teilnehmern und Dozenten findet am Samstag, 12. Mai, um 19.30 Uhr im Konzertsaal statt. Kleinere und größere Besetzungen und verschiedene Stilrichtungen sorgen für Abwechslung. Auch die Teilnehmer des Soundpainting-Lehrgangs präsentieren das Ergebnis ihrer Arbeit. Der Eintritt ist frei.
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