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Firmlinge wandern auf den Spuren von Ludgerus

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Heek Der Weg zum katholischen Gemeindemitglied mit allen Rechten und Pflichten führt nicht nur durch den Firmunterricht, sondern mitunter auch durch Wald und Flur - so wie am Samstag:

Über Stock und Stein ging es bei strahlendem Herbstwetter für die Jugendlichen aus Heek, Ahle und Nienborg, die sich in der Firmvorbereitung befinden. Mit ihren Katecheten erkundeten sie den Ludgerusweg von der Benediktinerabtei Kloster Gerleve bis nach Billerbeck.

Im Kloster Gerleve erklärte Bruder Ambrosius, einer von zurzeit 49 Mönchen, zuerst das Klosterleben. Danach stellte er sich den vielen Fragen der Jugendlichen.

Der Ludgerusbrunnen war das nächste Ziel. Dort soll der Heilige Ludgerus, der als Missionar des Münsterlandes gilt, bei armen Leuten einst Rast gemacht haben, deren Brunnen vertrocknet war. Ludgerus, der Mitleid hatte, ergriff zwei draußen herum laufende Gänse und warf sie in den Brunnen. Die beiden Vögel suchten sich einen Ausweg aus dem Erdboden, und an der Stelle, wie die Legende erzählt, an der sie wieder ans Tageslicht kamen, gab es Wasser - die bis heute sprudelnde Quelle.

Am Ludgerusbrunnen gedachten die Jugendlichen aber auch Kardinal Clemens August van Galen, der dort in der Nazizeit vor 18 000 Menschen gepredigt hat - und das ohne Mikrofon, wie die Firmlinge staunend hörten.

Im stolzen Dom zu Billerbeck beendeten die Jugendlichen und ihre Katecheten mit einem Gebet die Wanderung - die über Stock und Stein. Die durch die einzelnen Kapitel des Firmunterrichts dauert an.

Die Abteikirche des Klosters Gerleve ist für alle Interessenten jeden Tag von 5.15 bis 20.45 Uhr geöffnet www.gerleve.de

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