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"Mini-Spielfeld" oder nicht ?

Heek Die Ausgestaltung des Umfelds am Jugendhaus "ZaK" steht zurzeit überall in der Diskussion: bei den Jugendlichen, in der Verwaltung und bei den Kommunalpolitikern. Im Fachausschuss trat jetzt ein so genanntes "Mini-Spielfeld" mit auf die lange Liste der Vorschläge.

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Hintergrund ist eine Initiative des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), seine Gewinne aus der Fußball-WM in den Bau von 1000 solcher professioneller Kleinspielfelder fließen zu lassen. Die Plätze sind mit Gummigranulat gefülltem Kunstrasen und elastischer Tragschicht versehen sowie mit Banden und integrierten Toren ausgestattet. Sie sollen im Format 13 mal 20 Meter vorzugsweise auf Schulgeländen entstehen - Voraussetzung sind allerdings mit rund 25 000 Euro zu Buche schlagende Vorarbeiten.

Im Planungsausschuss am Mittwochabend nun wurde vom Vorsitzenden Hermann Wierling (CDU) die Frage aufgeworfen, ob ein solches Spielfeld nicht auch zur Bereicherung des Jugendhaus-Umfelds dienen könnte. Dieser Vorschlag fand spontan Zustimmung, es wurden aber auch Stimmen wie die von Willi UphuesHermann-Josef Schepers (CDU, Bild links) oder (SPD, Bild rechts) laut, die einen Standort zum Beispiel an der Kreuzschule für sinnvoller erachteten. Gerade an einer Hauptschule sei so ein multifunktionales, für viele Sportarten nutzbares Spielfeld bestens aufgehoben, erklärte Up hues. Allerdings müsse zuvor geklärt werden, ob an Kreuzschule oder am Jugendhaus ein "Mini-Spielfeld" überhaupt erwünscht sei, denn die Arbeitsgruppe der Jugendlichen im "ZaK" hatte sich jüngst eher für einen Beach-Volleyball-Platz dort ausgesprochen. Ergebnis der Debatte: Wie das Umfeld des Jugendhauses gestaltet werden soll, dazu will die Verwaltung in der nächsten Sitzung des Fachausschusses konkrete Ergebnisse vorlegen - nach Auswertung der Vorschläge aus der Arbeitsgruppe der Jugendlichen.

Bis dahin will die Verwaltung in Gesprächen mit der Hauptschul- und der Jugendhausleitung ebenfalls klären, wie die Bedarfslage für die Einrichtung eines "Mini-Spielfeldes" an den jeweiligen Standorten beurteilt wird - eine Bewerbung dafür soll allerdings auf jeden Fall erfolgen. Nähere Details der Umsetzung sollen bis dahin beim DFB erfragt werden. mel

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