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Mit Energie an die Börse: 2G jetzt AG

Heek Mit der 2G Bio-Energietechnik AG aus Heek ist seit gut einer Woche erstmals ein Unternehmen an der Börse notiert, das hochwirksame Technologie auf neuestem Stand für die Kraft-Wärme-Kopplung anbietet. Und das mit Erfolg: Die Firma verzeichnet in diesen Tagen einen deutlich ansteigenden Auftragseingang insbesondere aus dem Ausland.

Aktuell hat das Unternehmen den Auftrag zum Bau von fünf Blockheizkraftwerken (BHKW) für Biogasanlagen sowie von zwei weiteren Kraftwerken für den Betrieb mit Klärgas im Gesamtwert von 3,5 Mio. Euro aus den Niederlanden erhalten.

Der gesamte Auftragseingang in diesem Jahr erhöht sich damit auf 27,5 Mio. Euro und liegt bereits um mehr als 50 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. "Vor diesem Hintergrund sind wir sehr zuversichtlich, unsere Ziele für das Geschäftsjahr 2007 sicher erreichen zu können", so der Vorstandsvorsitzende Christian Grotholt.

Wachsender Markt

2G Bio-Energietechnik ist als Technologieanbieter stark am wachsenden Markt der Kraft-Wärme-Kopplung beteiligt und weist auch in den vergangenen Jahren deutliche Wachstumsraten auf: So stieg der Umsatz in den Jahren 2004 auf 2005 von 3,7 auf 8,1 Mio. Euro. Im Jahr 2006 konnte ein Umsatz von 20,6 Mio. Euro erwirtschaftet werden, 80 Prozent davon entfielen auf BHKW für Biogasanlagen. Im laufenden Jahr erwartet die Geschäftsführung einen Umsatz von über 30 Mio. Euro.

Am Puls der Zeit

Das ist der Erfolg einer Produktpalette, die sich sozusagen "am Puls der Zeit" bewegt: "Um den dramatischen Klimawandel aufzuhalten, fordert die Politik bekanntlich eine ganze Reihe von Maßnahmen zur Verminderung von CO2-Ausstoß in die Atmosphäre", führt Grotholt aus. "Die Kraft-Wärme-Kopplung wird einen bedeutenden Beitrag dazu leisten", ist er überzeugt, denn die derzeit noch dominierenden zentralen Stromkraftwerke nutzen die eingesetzte Energie viel zu weniger, da sie die Abwärme überwiegend ungenutzt in die Umwelt abgeben.

Potenziale nutzen

Weiteres Wachstumspotenzial erwartet das Unternehmen durch die ab 2008 in Kraft tretende Verordnung zur Erstellung von Energiepässen, die zur Bedingung für Immobilienkäufe oder Mietverträge werden. Grotholt: "Wir sehen erhebliches Potenzial im Ein- bis Zwei-Familienhausbereich sowie auch bei Mehrfamilienhäusern, wo der Einsatz von kleineren BHKW erhebliche Energieeinsparungen und damit Vorteile für den Betrieb sowie für Vermietung oder Verkauf bringt", blickt der Vorstandsvorsitzende und Firmen-Mitbegründer optimistisch voraus. mel/pd

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