Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Radwege in der Diskussion

Heek Eher unverhofft kam ein alt bekanntes Thema erneut auf die Tagesordnung des Planungsausschusses: die Radwegesituation an der Landstraße 573 von Nienborg in Richtung Ochtrup.

Anzeige

Der Hintergrund: Die Stadt Ochtrup bemüht sich in Absprache mit der Gemeinde Heek um den Bau eines Radwegs zwischen den beiden Orten, der von Ochtrup aus am Eichenstadion im Anschluss an den dort bestehenden Radweg enden soll.

Zwischenzeitlich hat der Landesbetrieb Straßen NRW jedoch den Antrag mit Hinweis auf die "unterdurchschnittliche Verkehrsbelastung" der L 573 abgelehnt, da eine kurz- bis mittelfristige Aufnahme des Streckenabschnitts in das Finanzierungsprogramm der Radwege ausgeschlossen erscheine.

Aus Sicht des Landesbetriebs ist das an sich begrüßenswerte Projekt allenfalls über das Programm "Innovativer Radwegebau" förderfähig. Voraussetzung: eine Umsetzung durch private und öffentliche Partner, beispielsweise die Anlieger und die Kommunen mit Unterstützung von Sponsoren aus der Wirtschaft. Ein solches Engagement der Gemeinde hielten die Mitglieder des Fachausschusses für zurzeit nicht finanzierbar und lehnten es ab - obwohl sie das Vorhaben an sich befürworteten.

Provisorium erlaubt

Stattdessen rückte ein anderer Aspekt in den Blickpunkt: Der Landesbetrieb Straßen hatte der Dinkelgemeinde nämlich mit einem weiteren Schreiben mitgeteilt, dass er unter Auflagen die Errichtung eines provisorischen Radwegs vom Eichenstadion zur Ortslage Nienborgs gestattet.

Dies war seit längerem eine Forderung vor allem der SPD-Fraktion gewesen, da der bestehende einseitige Radweg im Bereich des Stadions und bis dorthin immer wieder zu plötzlichen Querungen durch Radfahrer führte. Angesichts des für die Gemeinde errechneten Kostenaufwands von etwa 45 000 Euro mussten allerdings auch die Sozialdemokraten in Person von Hermann-Josef Schepers feststellen, dass dies "viel Geld ist".

Kosten senken

Da besonders die geforderte Verrohrung unter dem Radweg teuer kommt, regte Schepers an, die Kosten durch Eigenleistungen zu senken und Sponsoren für das Projekt zu gewinnen. Franz Epping für die CDU schlug vor, das Thema zunächst in den Fraktionen zu beraten, die Verwaltung solle unterdessen Möglichkeiten der Kostensenkung ausloten. mel

Anzeige
Anzeige