Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Suche nach antiken Zeugnissen

Ausgrabungen in Heek haben begonnen

An der Eper Straße haben die Ausgrabungen begonnen, um der Siedlungsgeschichte an der Dinkel auf dem Grund zu gehen. Die Archäologen versprechen sich Hinweise aus der Eisenzeit.

Heek

von Alex Piccin

, 08.06.2018
Suche nach antiken Zeugnissen

Die LWL-Archäologie für Westfalen hat in Heek unter der Leitung von Dr. Ingo Pfeffer (2.v.l.) die Ausgrabungsarbeiten aufgenommen. Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff (r.) wünscht ihm und seinen Helfern Christopher Hentzelt (l., Grabungstechniker) und Tamara Diekmann (Dokumentorin) viel Erfolg. © Jürgen Lammers

Unter der Woche haben die Ausgrabungsarbeiten an der Eper Straße in Nienborg begonnen. In diesem Bereich hat die LWL-Archäologie durch Voruntersuchungen in den beiden Jahren 2016 und 2017 Funde aus der vorrömischen Eisenzeit und der römischen Kaiserzeit nachgewiesen.

Die Wissenschaftler hoffen Hinweise zu finden, um den Siedlungsraum Dinkel besser zu verstehen. Vor mehr als 1500 Jahren sollen sich Menschen an der Dinkel niedergelassen haben. Möglicherweise treten Funde auf, die nochmals über 1000 Jahre älter sind. Wie lange die Ausgrabungen andauern, ist offen. Alles hängt von den zu Tage geförderten Altertumsschätzen ab.

Zur Ausgrabung des vermuteten Bodendenkmals und zur Bergung und Dokumentation etwaiger Funde hat ein dreiköpfiges Team unter Leitung von Dr. Ingo Pfeffer die Arbeit vor Ort aufgenommen.

Den gesteckten Zeitplan hat die Gemeinde zumindest schon einmal eingehalten. Die Formalia, um die Ausgrabungen zu beginnen, sind erledigt. „Wir freuen uns, dass es so schnell geklappt hat“, sagt Bürgermeister Franz-Josef Weilinghoff.

Ab kommender Woche werden die Grabungsarbeiten durch weitere studentische Kräfte unterstützt. Die Fachaufsicht obliegt der LWL-Archäologie für Westfalen mit Sitz in Münster. Der Grabungsleiter Ingo Pfeffer sowie ein Techniker und die Dokumentatorin haben sich am Dienstag persönlich bei Franz-Josef Weilinghoff vorgestellt. Er wünschte allen Beteiligten viel Erfolg für die geplante Maßnahme und wartet mit Spannung auf erste Ergebnisse.