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97 Mal musste der Löschzug "raus"

ASCHEBERG 97 Einsätze bewältigte der Löschzug Ascheberg im vergangenen Jahr. Im Jahr ihres 125-jährigen Bestehens. Doch auf der Jahreshauptversammlung ging es nicht nur um nüchterne Zahlen.

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97 Mal musste der Löschzug "raus"

Der Löschzug Ascheberg Beförderten und Geehrten, auch von der Jugendfeuerwehr.

Diese Zahlen nannte Löschzugführer Reinhard Poppe in der Jahreshauptversammlung des Löschzuges Ascheberg. Bei den Einsätzen waren es 23 Brände, drei Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen, sechs Menschen in Notlage, 39 Sturm- und Wasserschäden u.a. durch den Sturm Kyrill. Der Löschzug bestehe aus 46 Aktiven, der Nachwuchs, darunter auch Frauen, komme überwiegend aus der Jugendfeuerwehr. Die Ehrenabteilung zähle 18, die Jugendfeuerwehr 16 Mitglieder.

Feuerwehrabzeichen inSilber

Beigeordneter Klaus Limbrock überbrachte im Namen des erkrankten Bürgermeisters Dieter Emthaus die Grüße und den Dank des Rates und der Verwaltung. Erfreuliche Nachrichten wusste er zu berichten: Die Ausschreibungen für ein Einsatz-Leit-Wagen (ELW) seien auf den Weg gebracht. Er zeichnete Brandmeister Colin Day nach 25-jähriger Pflichterfüllung mit dem Feuerwehrabzeichen in Silber aus. Wehrführer Franz Schlüchter bedankte sich für die klare Aussage zum neuen Fahrzeug beim Beigeordneten. Das Jahr 2007 sei ereignisreich gewesen, die drei Löschzüge hätten insgesamt 174 Einsätze gefahren.

"Es war eine schöne Zeit"

Der Gemeindebrandinspektor und ehemaliger Wehrführer Josef Klaverkamp wurde in die Ehrenabteilung versetzt. Wie Reinhard Poppe in der Laudatio sagte, trat Josef Klaverkamp am 1. Juni 1968 in die Feuerwehr Ascheberg ein. Nach dem Besuch aller Führungslehrgänge wurde er 1983 zum Unterbrandmeister, 1988 zum Oberbrandmeister, 1989 zum Hauptbrandmeister und 2001 zum Wehrführer befördert. Neben anderen hohen Auszeichnungen bekam er 2006 das Feuerwehrehrenkreuz in Silber verleihen. Er erhielt von Reinhard Poppe neben einer Urkunde auch eine wertvolle Feuerwehruhr.

Josef Klaverkamp bedankte sich für die Ehrung und sagte, dass es eine schöne Zeit gewesen sei. In allen Jahren sei man immer gesund von den Einsätzen zurückgekehrt. Bei den Aktiven sei er der Älteste gewesen - in der Ehrenabteilung sei er aber jetzt der Jüngste.

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