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Achtung vor Betrügern

ASCHEBERG Es kann so schnell gehen. Nur eine kurze Ablenkung und schon ist das Portemonnaie aus der Hosentasche verschwunden, das Geld, das jemand gewechselt haben wollte, entpuppt sich als falsch.

Achtung vor Betrügern

Kriminaloberkommissar Andreas Nitz informierte über Alltagskriminalität.

Oder der vermeintliche Neffe mit Geldproblemen verschwindet mit dem Darlehen auf Nimmerwiedersehen. Zwar passiert das im Kreis Coesfeld nicht allzu häufig, dennoch besteht Aufklärungsbedarf. Bei einem Vortragsabend zum Thema Alltagskriminalität informierte Andreas Nitz vom Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Coesfeld am Mittwoch im Pfarrheim St. Lambertus über aktuelle Betrugsmaschen und Schutzmöglichkeiten vor Einbruch und Diebstahl.

"Wenn sie am Haus alle Rollos runterlassen, wenn sie in den Urlaub fahren, dann ist das für Täter ein sicheres Zeichen, dass niemand zuhause ist", erklärte der Kriminaloberkommissar, der auf Einladung der KAB referierte.

Ein Haus dürfe niemals unbewohnt wirken, sonst sei es geradezu eine Einladung für kriminelle Täter, machte er deutlich. Nitz informierte die interessierten Zuhörer darüber, wo genau die Schwachstellen in der Sicherung von Häusern und Wohnungen liegen. Fenster und Terassentüren seien die Haupteinstiegsstellen.

"Die rechte Hosentasche als Platz für das Portemonnaie ist überaus täterfreundlich", weiß der Kriminaloberkommissar um die Gefahren des Diebstahls. Er riet dazu, Geldbörsen an anderen Orten mit sich zu führen und Handtaschen nicht im Einkaufswagen oder Fahrradkorb liegen zu lassen.

Zudem warnte Andreas Nitz vor dem sogenannten "Enkeltrick", bei dem Täter Verwandtschaft vorgaukeln und sich so Geld erschleichen. "Von solchen Tricks gibt es immer neue Varianten. Nächste Woche ist schon wieder etwas ganz anderes aktuell", weiß Nitz.

Er empfahl dringend, nichts an der Haustür zu unterschreiben, bestellen oder zu kaufen. Die beste Art von Schutz seien aber immer noch aufmerksame Nachbarn, unterstrich der Kriminaloberkommissar: "Solange eine gute Sozialkontrolle da ist, ist die Chance hoch, dass die Polizei den Täter fasst".

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