Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Auf Herrentour

HERBERN Erst kamen die Hunde, dann die Fahrräder. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn über den Hund kam Willi Gielen zu seinem größten Hobby: dem Fahrradfahren.

Auf Herrentour

Willi Giielen kam über den Hund zum Hobby Fahrradfahren.

Immer wieder mittwochs ist es soweit: Pünktlich um 15 Uhr trifft der Ascheberger in Herbern ein. Treffpunkt, wie könnte es anders sein: Der Hundeplatz im Forsthövel. Dort trifft er sich mit seinen fünf Freunden. Natürlich zum Radfahren. Kennen gelernt haben sich die insgesamt sechs Männer im Hundeverein Herbern.

Heute treten sie gemeinsam in die Pedale, haben den Club "Blauss nich so wied", (übersetzt:Bloß nicht so weit) gegründet. Entgegen des Namens geht es allerdings immer auf lange Touren, mal nach Hamm, mal nach Ahlen, mal nach Senden. "Wir radeln immer mindestens drei Stunden und nehmen den Weg, den unser Routenplaner Willi Walter ausgearbeitet hat".

Die Radtour endet dann jeweils mit einem gemütlichen Abendessen. Entweder im Stammlokal am Kirchplatz oder auf dem Hundeplatz. Eine lustige Truppe hat sich hier zusammengefunden, und das gefällt Willi Gielen. Immer gut gelaunt sind alle bei der Sache. Nur die Hunde, die gehen nicht mit auf Radtour. "Dafür haben wir unsere Frauen", schmunzelt Gielen, der auch Mitglied im Herberner Heimatverein ist. Bei Wind und Wetter frönen die sechs älteren Herren ihrem Hobby.

Seit diesem Jahr ist dabei jedoch eines anders. Vier des Sextetts sattelten auf Elektroräder um. "Da müssen wir trotzdem treten, sonst springt der Motor nicht an", lacht Willi Gielen, der das Radfahren als schönen Ausgleich zum Job sieht.

Anzeige
Anzeige