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Ratsinformationssystem

Bürgerportal informiert über Ortspolitik

ASCHEBERG Wer sich für das politische Geschehen in der Gemeinde interessiert, kann sich jetzt noch komfortabler informieren. Vorausgesetzt, er verfügt über einen Internet-Anschluss.

Bürgerportal informiert über Ortspolitik

Hauptamtsleiter Alexander Ruhe (hinten) und Administrator Stephan Kriesinger stellen das neue Bürgerinformations-System der Gemeinde-Ascheberg im Internet vor.

Seit Mittwochmorgen um 8 Uhr ist das "Bürgerinfoportal" der Gemeinde scharf geschaltet. Dort findet der Nutzer eine Fülle von Infos rund um die Ortspolitik: von den Sitzungsunterlagen über Angaben zu einzelnen Politikern bis hin zu einer Recherche-Funktion.

Der Weg zum Portal führt allerdings etwas unkomfortabel über mehrere Klicks. Zunächst muss der User im Internet die Seite der Gemeinde aufrufen. In der linken Navigationsleiste darf er nicht das nahe liegende "Verwaltung online" anklicken, sondern "Unsere Gemeinde". Es öffnet sich ein Untermenü, in dem er "Gemeinderat&Politik" aktiviert. 

Nun gibt's zwei Wahlmöglichkeiten: Rats-Info und Bürger-Info. Wenn der Interessent "Bürger-Info" klickt, liegt er richtig. Rats-Info ist nur für angemeldete Politiker gedacht. Archiv wird angelegt

"Aber aus dem Rats-Infoportal", erklärt Hauptamtsleiter Alexander Ruhe (38), "ist das Bürger-Infoportal hervorgegangen". Mit dem passwort-geschützten Rats-Portal sammelte die Gemeinde seit März 2011 Erfahrung, um das seit Mittwoch öffentliche Bürger-Portal zu stützen. Ruhe erklärt den Unterschied: "Im Bürgerportal fehlen natürlich die nicht-öffentlichen Vorlagen, die nur für die Rats-Mitglieder gedacht sind."

Was kann der Bürger mit dem neuen Internet-Angebot anfangen? Zum Beispiel schauen, was auf der Tagesordnung des Wirtschaftsförderungs-Ausschusses am 8. 11. steht. Nämlich u. a. ein Antrag der CDU zur Energieproduktion vor Ort. Dieser Antrag ist eins zu eins nachzulesen. "Außerdem", sagt der gemeindliche Administrator Stephan Kriesinger (31), "bauen wir ein Archiv auf". Heißt, demnächst kann der Bürger auch alte Vorlagen, Protokolle etc. nachlesen. Unter anderem mit Hilfe der Suchfunktion, die ebenfalls im Bürgerinfoportal zur Verfügung steht. 

Was das Archiv angeht, steht das System aber erst am Anfang. Im Moment geht es nur bis März 2011 zurück. In den nächsten zwei Jahren will die Verwaltung die Daten einspeisen, die bis ins Jahr 2000 zurückreichen.

 

 

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