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Die Kirche mit zwei Seiten

HERBERN Eher ungewöhnlich, aber trotzdem wahr: Die Auferstehungskirche ist eine Kirche mit zwei Seiten.

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Die Kirche mit zwei Seiten

Die Geschichte der Auferstehungskirche interessierte die Gäste aus Werne und Stockum.

Und diese Tatsache fasziniert. So auch die Frauengehilfen aus Stockum und Werne, die am Mittwoch in Herbern zu Gast waren. "Seit drei 'Jahren machen wir regelmäßig Ausflüge in andere Kirchenkreise und besichtigen gerne auch historische Kirchen", erklärte Diakon Jürgen Ellinger, Referent für Erwachsenenbildung, der die Gruppe begleitete.

Begegnung im Vordergrund

Doch bei diesem Ausflug war einiges anders. Keine alte Kirche wurde besichtigt und es ging auch nicht in einen anderen Kirchenkreis. Vielmehr stand dieses Mal die Begegnung im Vordergrund. Das Kennenlernen des jüngsten Sprosses der evangelischen Kirchengemeinde Werne.

Früher war alles anders

Gemeint ist damit die Kirchengemeinde Herbern, die seit dem 1. September zu Werne und damit zum Kirchenkreis Hamm zählt. Ellinger selbst arbeitete bereits 1975 in Herbern. Früher war alles noch anders erfuhren die Damen. Die Jugendgruppen umfassten zu dieser Zeit noch 40 Jugendliche. Marianne Ernst freute sich besonders, dass sie die Auferstehungskirche mal in aller Ruhe inspizieren durfte. "Ich habe mich damals geärgert, dass ich nie da hin durfte." Sie erlebte den Bau 1952 mit. Seinerzeit war sie in der Ausbildung bei der Firma Wette Textil und Lebensmittel. "Und die waren katholisch".

Wie ein Bauernhaus

Aber sie erinnert sich noch gut, als hier ein Haus gebaut wurde, das am Rande der Gemeinde lag und das auch heute noch von einer Seite einem Bauernhaus gleicht .

Ellinger und die Küsterin Marianne Busch erzählten dem Besuch dann auch, das damals selbst der Kirchturm in der Bauplanung gar nicht vorgesehen war. "Der damalige Pfarrer und Kirchenmeister bestellten ihn auf eigene Rechnung und zahlten für den Turm 2500 DM." 

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