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Nach Unfall auf der B54 bei Herbern

Einjähriges Mädchen erliegt schweren Verletzungen

Herbern Das einjährige Mädchen, das bei dem schweren Verkehrsunfall auf der B54 bei Herbern lebensgefährlich verletzt wurde, ist gestorben. Das teilte die Polizei des Kreises Coesfeld am Montagmorgen mit. Bei dem schweren Unfall waren am Dienstagabend zwei Autos zusammengestoßen. Vier schwer verletzte Personen liegen weiter auf der Intensivstation.

Einjähriges Mädchen erliegt schweren Verletzungen

Zeichen der Spurensicherung: Einen Tag nach dem schweren Verkehrsunfall auf der B54 zwischen Werne und Herbern erinnern Markierungen an das tragische Unglück. Foto: Andrea Wellerdiek

Drei Tage nach dem schweren Verkehrsunfall auf der B54 zwischen Werne und Herbern ist das einjährige Mädchen gestorben. Das Kleinkind ist am Freitagabend ihren lebensgefährlichen Verletzungen erlegen. Die 38-jährige Mutter und die sieben Jahre alte Schwester liegen weiter auf der Intensivstation.

Auch die beiden schwer verletzten Nordkirchener müssen weiter intensivmedizinisch behandelt werden. Das teilte Rolf Werenbeck-Ueding, Pressesprecher der Polizei des Kreises Coesfeld, am Montagmorgen mit. Zwischenzeitlich konnte der 51-jährige Nordkirchener von der Intensivstation verlegt werden, doch dies wurde nun wieder rückgängig gemacht.

Zusammenstoß in lang gezogener Rechtskurve

Wie es genau zu dem tragischen Verkehrsunfall am Dienstagabend kam, ist weiter unklar. In der Nähe der Autobahnbrücke A1 sind zwei Wagen in einer lang gezogenen Rechtskurve frontal zusammengestoßen. Die 38-jährige Frau aus Ascheberg und ein 51-jähriger Mann aus Nordkirchen steuerten die Autos.

Die Aschebergerin, die aus Richtung Werne kam, geriet zunächst auf die Gegenfahrbahn. Der von Herbern entgegengekommene Nordkirchener wollte der Frau ausweichen. Währenddessen bemerkte sie ihren Fehler und lenkte wieder auf ihre Fahrbahn, auf der sich dann aber der Nordkirchener befand.

Beteiligte Personen sind nicht ansprechbar

Wieso die Frau zunächst in den Gegenverkehr geriet, ist weiterhin unklar. Die Ermittlungen dauern an. Das Handy der Frau wurde sichergestellt. Das sei eine Routinemaßnahme, so Werenbeck-Ueding. Die beteiligten Personen sind weiterhin noch nicht ansprechbar.

Die beiden kleinen Töchter (ein und sieben Jahre alt) saßen bei der Aschebergerin mit im Auto, im Wagen des Nordkircheners befand sich auch dessen 15-jährige Tochter. Alle fünf Insassen wurden schwer verletzt. Sie wurden mit Rettungshubschraubern ins Krankenhaus gebracht. Das einjährige Kind musste noch am Unfallort reanimiert werden. Auch Tage danach kämpften Ärzte und Angehörige um das Leben des Mädchens – vergebens.

Nach schwerem Verkehrsunfall auf der B54 bei Herbern

Einjähriges Kind schwebt weiter in Lebensgefahr

Herbern Angehörige und Ärzte bangen am Freitag – drei Tage nach dem schweren Verkehrsunfall in Herbern – weiter um das Leben des einjährigen Mädchens. Auch die anderen Schwerverletzten werden noch medizinisch behandelt. Am Dienstagabend waren zwei Autos auf der B54 zwischen Werne und Herbern frontal zusammengestoßen. Die Ermittlungen dauern an.mehr...

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