Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Feuer und Licht - genau das Richtige für Kinder

HERBERN Unterricht - das ist Lernen, bzw. Lehren unterschiedlicher Fächer im 45-Minuten-Takt. Doch es geht auch anders, wie gestern die Theodor-Fontane-Schule zeigte. Sogar ziemlich „feurig" ging es zu, bei einem naturwissenschaftlichen Projekttag.

Feuer und Licht - genau das Richtige für Kinder

Hier gehen zwei Schüler der Frage nach „Wie entsteht ein Feuerwerk?“ Ganz einfach: Unterschiedliche Chemikalien erzeugen beim Verbrennen unterschiedliche Farben.

Dazu hatte sich die Naturwissenschaftliche Fachschaft der Schule (Chemie/Physik/Biologie) unter der Federführung der Lehrerinnen Katrin Wachsmann und Barbara Kurz-Wienhausen entschlossen: „Die Schüler sollen die Gelegenheit haben, auch außerhalb der Reihe Dingen nachzugehen, die sonst fächerübergreifend nicht zu leisten sind“, erklärt Wachsmann die Wirkung eines Projekttages.

Als Thema wurde „Licht und Feuer“ gewählt, von 22 Angeboten mussten die Jungen und Mädchen der Klasse 7 zehn Stationen anlaufen, ein Experiment oder eine andere Aufgabe lösen. Erst nach Vorlage des Versuchsprotokolls gab es von der Lehrerin die Unterschrift, sie konnten zur nächsten Anforderung wechseln.

„Welche Farbe hat das Licht? Wieso ist der Himmel blau? Wie entstehen Komplementärfarben?“ oder „Warum leuchten Glühwürmchen?" hießen einige der anspruchsvollen Fragen, die zu beantworten waren.

Den Schülern gefallen die Experimente besser als Unterricht

„Das ist besser als normaler Unterricht, macht viel mehr Spaß“, sagen Steffen Malmann und Christian Weber, die mit dicken Schutzbrillen bewaffnet, über einem Bunsenbrenner schwarzen Tee kochen. Er wird später mit Eisenchlorid vermischt und ergibt - Tinte.

Währenddessen haben Nick Salvatori und Marcel Neugebauer eine Zwiebel seziert und untersuchen sie unter dem Mikroskop. Schwieriger wird es da schon, das unter dem Mikroskop entdeckte Zellengitter der Zwiebelhaut nachzuzeichnen. Sie stimmen ihren Klassenkameraden zu - „das macht viel mehr Spaß als normaler Unterricht“.

Anzeige
Anzeige