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Jakobsweg statt Sonderausstellung

HERBERN Der Jakobsweg geht vor! Aus aktuellem Anlass verschiebt der Heimatverein seine Sonderausstellung „Sie und er - zusammen ist schwer?“ Stattdessen präsentiert er den „Jakobsweg“.

Dies erklärte Museumsleiterin Liane Schmitz auf der Beiratssitzung des Heimatvereins am Montagabend im Vereinslokal Deitermann. Aktueller Anlass ist die Eröffnung des westfälischen teils des alten Pilgerwegs von Osnabrück bis Wuppertal am 7. April in Schloss Westerwinkel. Die passende Ausstellung „Der Jakobsweg beginnt am 30. März im Heimatmuseum.

Gespräche mit Pilgern

Liane Schmitz stellte dem Beirat ihre Ideen vor. Die Ausstellung soll mit eigenen und Leihgaben gestaltet werden. Neben der Legende des heiligen Jakobus, einer Statue soll der Jakobsweg, der durch Herbern als alte Fernstraße führte, dargestellt werden. Pilger, ihre Wanderstöcke, ihre Kleidung will der Heimatverein zeigen.

Es sollen auch Gespräche mit Pilgern geführt werden, die ein Teil des Weges in den vergangenen Jahren gegangen sind. Wie Liane Schmitz berichtete, erhält der Heimatverein im Sommer Fotos der Wanderausstellung „Jakobusweg“ von der Jakobi-Bruderschaft Düsseldorf als Leihgaben. Auch wird sich die Herberner Jakobibruderschaft in dieser Ausstellung darstellen, Gespräche, so die Museumsleiterin seien schon geführt worden.

Jakobsmuschel zeigt den Weg

Charly Schürer legte einen Entwurf eines Jakobswürfel vor, der auf der Insel des Herberner Kreisel an der Ascheberger Straße montiert werden soll. Von hier zeigt die Jakobsmuschel den Weg in Richtung Benedikt-Kirche, in der sich eine Stempelstelle befindet.

Die Vorder- und Rückseite zeigen je eine Jakobsmuschel, auf die rechte und linke Seite des Würfels soll das Westfälische Pferd und das alte Wappen von Herbern aufgebracht werden. Schürer plant die Beleuchtung mit Hilfe eines Solarpanels, das mit einem Dämmerungsschalter verbunden ist.

Diesen 60 cm großen Jakobswürfel aus Edelstahl finanziert der Heimatverein ohne Zuschüsse. Die Sonderausstellung „Sie und er - zusammen ist schwer?“ wird um ein Jahr verschoben.

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