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Bebauung am Heimathaus Herbern

Neubau darf nicht zu nah ans Heimathaus Herbern rücken

Herbern Wohnungen sind begehrt. Und so fand sich nach vielen Jahren ein Investor für die Freifläche einer ehemaligen Gaststätte neben dem Heimathaus. Doch Bauausschuss der Gemeinde macht Auflagen für eine Neubebauung.

Neubau darf nicht zu nah ans Heimathaus Herbern rücken

Der Neubau auf der Freifläche rechts vom Heimathaus muss genügend Abstand halten. Foto: Jörg Heckenkamp

Die Gemeinde Ascheberg wird einen neuen Beschluss für den Neubau an der Straße „Altenhamm“ in Herbern aufstellen. Hintergrund ist der Abstand zwischen dem geplanten Neubau eines Mehrfamilienhauses und dem Heimathaus.

Zunächst war ein Abstand von knapp drei Metern zwischen dem Wohnhaus und dem denkmalgeschützten Heimathaus vorgesehen. Das sei zu wenig, meinte die zuständige Bauaufsicht des Kreises.

Neubau muss sechs Meter Abstand halten

Um das Projekt dennoch realisieren zu können, muss der Neubau weiter abrücken und zwar auf sechs Meter. Das befürworteten am Donnerstagabend auch die stimmberechtigten Sitzungsmitglieder im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss. Sie sprachen sich einstimmig für die Änderung des Bebauungsplanes aus und damit für einen erneuten Aufstellungsbeschluss. Mit genügend Abstand ist demnach der Weg frei für eine offene Bauweise.

„Wir wollen jetzt alle, dass das Heimathaus freisteht. Dafür müssen wir den Abstand von sechs Metern gewährleisten können“, sagt Peter Kaufmann aus der Bauverwaltung der Gemeinde Ascheberg.

Frage nach der städtebaulichen Ausrichtung

Um die Abstandsproblematik zu berücksichtigen, wird der Beschluss für die Bebauung nochmals aufgestellt. „Wie wird der Bau aussehen?“, fragte Frank Holtrup (CDU). Er werde sich städtebaulich an die Altenhammstraße anpassen, erklärte Kaufmann. Ausgenommen davon sei natürlich das Heimathaus.

Neben dem Bau eines Mehrfamilienhauses mit sechs Wohneinheiten ist an der gegenüberliegenden Straße „Neuenhamm“ zusätzlich der Bau von zehn kleineren Einheiten für Menschen mit Beeinträchtigungen geplant. Zwischen den beiden Objekten sollen 16 Stellplätze entstehen.

Von welcher Straßenseite aus angeschlossen?

Dazu stellte Elmar Hammwöhner (SPD) die Frage, ob beide Straßenseiten daran angeschlossen werden. Eine Zuwegung sei sowohl von der Altenhamm- als auch Neuhammstraße geplant, so Kaufmann.

Das ehemalige Grundstück einer Gaststätte an der Altenhammstraße liegt seit vielen Jahren brach. Durch die Änderung im Bebauungsplan können die Baupläne weiter verfolgt werden.

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