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Dorfsäuberung in Herbern

Reinigungsaktion ist fast schon ein Selbstläufer

Herbern Nach und nach verbesserte sich am Samstag, 10. März, das Herberner Ortsbild. Das hatte nicht nur mit dem strahlenden Sonnenschein zu tun: Viele Vereine und Gemeinschaften nahmen wieder an der durch die CDU organisierten Dorfsäuberung teil..

Reinigungsaktion ist fast schon ein Selbstläufer

Mitglieder des Schützenvereins Osterbauer sammelten ein altes Campingzelt ein. Foto: Wilko Ruhland

Die Organisation der Dorfsäuberung sei dabei ein Leichtes, sagte Ludger Wobbe, einer der Mitorganisatoren: „Wir machen das schon so lange, das ist mittlerweile mehr oder weniger ein Selbstläufer.“

Tatsächlich fand die Aktion schon zum 25. Mal in Herbern statt. Besonders gewürdigt wurde das Jubiläum allerdings nicht. „Es ist uns ehrlich gesagt erst durch die Berichterstattung aufgefallen“, so Wobbe.

Reinigungsaktion ist fast schon ein Selbstläufer

Der Container füllte sich mehr und mehr im Laufe des Samstages. Foto: Wilko Ruhland

Gegen Mittag kamen nach und nach die Sammelgruppen zum Recyclinghof an der Industriestraße, um ihre Anhänger und Ladeflächen voll Abfall in den großen Sammelcontainern zu entleeren.

Neben dem zu erwartenden Verpackungsmüll ist auch jedes Jahr wieder ungewöhnlicherer Abfall dabei. So landeten dieses Mal etwa ein alter Sessel, eine Matratze oder auch mehrere Navigationsgeräte in dem Container. Die Teilnehmer des Schützenvereins Osterbauer fanden etwa ein großes Campingzelt und mehrere Tiertransportboxen – zum Glück ohne Inhalt.

Gezielte Entsorgung vor dem Sammeltermin?

Im Suchgebiet des Angelvereins sei in diesem Jahr allerdings nichts Aufsehenerregendes dabei gewesen, meinte Volker Pahl. „Ein Jahr haben wir einen kompletten Autoreifensatz gefunden. Manchmal hat man schon den Eindruck, dass einige Leute ihren Hausmüll gezielt einen Tag vor der Aktion in der Wildnis entsorgen“, so der Angler.

Den Überblick auf dem Recyclinghof hatte Helmut Richter. „Insgesamt ist das Müllverhalten schon besser geworden“, sagt er. An welchen Stellen man besonders viel Müll findet, ändere sich jedes Mal wieder, da gebe es nicht den einen Ort, so Richter.

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