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Stumme Zeuge berichten

HERBERN Grabsteine sind stumme Zeugen eines vergangenen Lebens. Doch Josef Farwick gibt ihnen Stimmen.

Stumme Zeuge berichten

<p>Heimatforscher Josef Farwick wusste der Gruppe "Fix ab 40" viel zu erzählen. Auf dem jüdischen Friedhof in Herbern berichtete er über die Lebensläufe hinter den Steinen. Klein-Weiland</p>

Der Heimatforscher hat intensive Recherchen über die jüdischen Mitbürger Herberns betrieben und weiß, welche Lebensläufe sich hinter den Daten auf den Grabsteinen verbergen.

Am Montag begleitete Farwick die Gruppe "Fix ab 40" auf einem Rundgang über den Jüdischen Friedhof in Herbern.

Im KZ umgekommen

"Joel Samson war zum Beispiel sehr fortschrittlich - er war einer der ersten, die im Kreis Lüdinghausen ihren Führerschein machten", berichtete der Heimatformscher mit Blick auf den betreffenden Grabstein und ließ so an allen Ruhestätten des Friedhofs die Geschichte der Toten lebendig werden.

Insgesamt seien 13 Juden, die in Herbern geboren wurden oder dort gelebt haben, in Konzentrationslagern umgekommen, informierte Farwick.

Einblick in Historie

Die rund zwanzig Mitglieder der Gruppe "Fix ab 40" um Pfarrer Winfried Voss folgten den Ausführungen des Heimatforschers interessiert und nahmen Anteil an den Einblicken in die jüdische Historie.

Die Gruppe "Fix ab 40" mit Mitgliedern aus Herbern und Walstedde trifft sich jeweils am letzten Montag eines Monats um gemeinsamen Aktivitäten nachzugehen. Interessierte sind jederzeit willkommen.

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