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Viel Lob für die Gemeinde

HERBERN „Uns geht es gar nicht schlecht!“ Lob für die Gemeinde zollte CDU-Fraktionsschef Ludger Wobbe auf dem Neujahrsempfang seiner Partei am Mittwoch Abend (16.1.).

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Viel Lob für die Gemeinde

Zum Neujahrsempfang begrüßte die CDU prominente Gäste aus Kreis und Kommune.

Er machte dies den knapp 30 Besuchern, darunter Landrat Konrad Püning, am Schuldenstand deutlich: Die pro-Kopf-Verschuldung ist in den vergangenen drei Jahren von 257 auf 232 Euro gesunken. Weit über die Hälfte dieser Schulden gehe in die Sanierung der Kläranlage.

Der ehemalige Bürgermeisterkandidat Wobbe fasste zusammen: „Wenn man einen solchen Haushalt vorweisen kann, hat man noch Gestaltungsmöglichkeiten.“

Üppig bemessene Wohnbauflächen

Ansonsten sparte Ludger Wobbe bei seiner Rede im Hotel Wolfsjäger nicht mit guten Worten: Ascheberg sei die Gemeinde im Münsterland, die die meisten Firmen aufweisen könne. 500 Unternehmen, die nicht konjunkturabhängig seien, „das ist unsere Stärke“.

Umso kritischer sah er die Absichten der Bezirksregierung in Münster, beim neuen Regionalplan der Gemeinde zwar üppig bemessene Wohnbauflächen zuzugestehen, aber nur wenige Gewerbeflächen. Besonders in Herbern fehle es an solchen Grundstücken, merkte er an. „Sollte das so durchkommen, könnten wir in Herbern keine Gewerbeflächen mehr ausweisen, das würde uns hart treffen“, blickte er düster in die Zukunft.

Wärme aus geothermischen Anlagen

Landrat Püning wies darauf hin, dass noch gar nichts entschieden sei, dass in der kommenden Woche die ersten Gespräche zur Regionalplanung angesetzt seien. Er würde die Bedenken aus Ascheberg dort vorbringen.

Für die Gemeinde möchte Ludger Wobbe einige „Leuchttürme“ errichten, Wärme aus geothermischen Anlagen könnten solche „Leuchttürme“ sein. Wobbe denkt hier an eine Zusammenarbeit mit dem Ascheberger Unternehmen Daldrup, das führend auf diesem Gebiet sei. Denkbar ist für den CDU-Fraktionsvorsitzenden auch „Solares Bauen“.

Wünsche nach zusätzlichen Turnhallen

Für den Umwelt- und Klimaschutz schwebt ihm ein Runder Tisch vor, an dem alle Interessierten über diese Themen diskutieren könnten. Wünsche nach zusätzlichen Turnhallen in Ascheberg und Herbern und einen neuen Sportplatz in Ascheberg dämpfte er mit dem Hinweis auf den „demographischen Faktor“. Vielmehr sollten die Vereine zusätzlichen Freizeitsport für Senioren anbieten.

Schließlich nahm sich Wobbe auch noch des Themas Bergbau an: Sollte die Ruhrkohle Zechen aus betriebswirtschaftlichen Gründen schließen, dann stünde das Bergwerk-Ost als unwirtschaftlichstes an oberster stelle. „Und damit,“ so folgerte Wobbe, „hat sich für uns in der Gemeinde das Thema Donar wohl erledigt“.

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