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Wiesn-Stimmung in Ascheberg

ASCHEBERG Auf den Bänken hielt es in dieser Nacht niemanden mehr. Im Gegenteil. Die Hände flogen zum Himmel, der Boden bebte - kurzum die Zeichen standen im Oktoberfestzelt auf Blau-Weiß am Samstagabend.

Wiesn-Stimmung  in Ascheberg

<p>Melanie Grove wurde von Harry Otte (l.) und Robert Temmann (r.) zur Hopfenkönigin gekürt. Tina Nitsche</p>

Und kaum einer ließ sich davon abhalten den Weg ins „nördliche München“ - in diesem Fall auf die Ascheberger Wiesn einzuschlagen. In Dirndl und Lederhosen selbstverständlich, denn das war der angesagte Modetrend des Abends.Vom Alpenrock bis zur Blasmusik Die SuB-Band lud zum traditionellen Oktoberfest und die Gäste strömten aus allen Himmelsrichtungen (Ruhrgebiet, Sauer- und Münsterland) ins Zelt. Musikalisch wurde vom Alpenrock über Blasmusik bis zu den angesagten Hits alles geboten und wie könnte es anders sein, auch am Unterhaltungsfaktor wurde nicht gespart. So hieß es zu fortgeschrittener Stunde „Säblahe“. Gemeint war die Wahl zur Hopfenkönigin, bei der es drei Disziplinen, nämlich Sägen, (Alphorn-)Blasen und Heben zu bewältigen gab.  Baumstamm in neun Sekunden zersägt Mit Julia Hölscher aus Herbern, Melanie Grove aus Ascheberg und Mellie Reich aus Breckerfeld schoben gleich drei Damen tatkräftig die Ärmel hoch und legten die Handschuhe zur ersten Disziplin an. Und hier verblüffte Mellie Reich nicht nur das große Publikum, sondern auch die Musiker. In neun Sekunden zersägte sie den Baumstamm, so dass SuB Präsident Robert Temmann zu Recht nachhakte, ob die Säge für diesen Auftritt extra geschärft worden sei.50-Kilo-Stein heben Als das Trio dann nacheinander an die berüchtigte SuB-Steinhebemaschine trat, wurde manch ein Mann blass angesichts der Kräfte, die oben auf der Bühne walteten. Immerhin galt es einen Stein von 50 Kilo zu heben. Musikalisches Talent bewiesen die Mädels anschließend beim Alphornblasen. Julia entlockte dem Horn gleich eine kleine Melodie, Mellie und Melanie traten sogar zum Stechen an. Schiedsrichter Herry Otte hörte nun ganz genau hin, denn das Applausbarometer entschied bei dieser Disziplin.Kampf war hart Und der war am Ende bei Melanie Grove nicht Endend wollend. Unter noch größerem Applaus wurde sie zur neuen Hopfenkönigin gekürt und löst damit ihre Vorgängerin Anna Schulze-Isfort ab, die eingangs das Fass anstach. Der Kampf war hart, das Ergebnis knapp, für Mellie Reich sprang Platz zwei heraus, Julia Hölscher holte den dritten Platz. Nach der Wahl ging es munter weiter, Musiker und Gäste liefen zur Höchstform auf: Frank Hill war  Überraschunsgast Es wurde getanzt, geschunkelt und gelacht und dann zauberte die SuB-Band die nächste Überraschung aus dem Ärmel. Sie baten mit dem aus der ZDF-Hitparade und Stefan Raabs „Vivasion“ bekannten Sänger Frank Hill die nächste Attraktion auf die Bühne. Und der heizte allen so richtig ein, beschrieb er doch musikalisch das, was sich im Festzelt abspielte: Eine Nacht mit vielen Emotionen in der es richtig gekracht hat.  

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