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Ermittlungen nach Feuerwehreinsatz in Herbern

Wohnhaus in Herbern nach Brand unbewohnbar

Herbern Nach dem Wohnhausbrand im Osten von Herbern hat die Polizei das Gebäude beschlagnahmt. Bei dem Brand ist am Montagmorgen die 66-jährige Bewohnerin ums Leben gekommen. Die Todes- und die Brandursache sind noch unklar. Der Schaden am Haus ist immens.

Wohnhaus in Herbern nach Brand unbewohnbar

An der Ondrup-Nordicker Straße in Herbern hat die Feuerwehr bei einem Wohnhausbrand eine schreckliche Entdeckung gemacht. Foto: Claudia Hurek

Die Ermittlungen zum Wohnhausbrand an der Ondrup-Nordicker Straße in Herbern dauern weiter an. Ein Brandsachverständiger ist am Unglücksort, um sich ein Bild zu verschaffen. Wie es zum Brand gekommen ist, ist noch unklar. Mit einem Gutachten sei erst in der kommenden Woche zu rechnen, sagte Rolf Werenbeck-Ueding, Pressesprecher der Polizei Coesfeld. Bisher ist auch nicht bekannt, ob die 66-jährige Frau durch den Brand oder dessen Folgen ums Leben gekommen ist. Die Staatsanwaltschaft Münster hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Obduktion ist für Mittwoch angesetzt.

„Haus ist unbewohnbar“

Eins ist aber klar: Der Schaden an dem freistehenden Wohnhaus ist immens. „Das Haus ist unbewohnbar“, sagt Werenbeck-Ueding. Der Keller sei mit Löschwasser vollgelaufen. Wie hoch die Schadenshöhe ist, ist noch nicht bekannt.

Am Montagmorgen gegen 10 Uhr wurden die drei Löschzüge Herbern, Ascheberg und Davensberg sowie die Feuerwehr Werne zu einem Brand in dem Wohnhaus gerufen. „Die Nachbarn haben die Polizei alarmiert, als sie aus dem Dachstuhl Rauch austreten sahen“, teilte Kreisbrandmeister Christoph Nolte auf Anfrage mit.

Reanimationsversuche scheitern

Die Einsatzkräfte entdeckten im Erdgeschoss des Hauses die Leiche einer 66-jährigen Frau. Ein Notarzt hat noch versucht, sie zu reanimieren - vergeblich. Es handelt sich um die Bewohnerin, die allein dort gelebt hat, so ein Sprecher der Polizei. Weil zuvor eine weitere Person als vermisst galt, setzten die Löschzüge Herbern, Ascheberg und Davensberg drei Wärmebildkameras ein.

Damit durchsuchten die Einsatzkräfte das Haus. Die 66-jährige Frau fand die Feuerwehr schließlich im Wohnzimmer. Dort sei auch das Feuer ausgebrochen, erklärt Rolf Werenbeck-Ueding, Pressesprecher der Polizei Coesfeld.

Haus komplett verraucht

Zuvor haben die Einsatzkräfte sich durch die Fenster Zugang zu dem Haus verschafft. Die Haustür war verriegelt. Laut Feuerwehr gab es kein offenes Feuer, das Haus sei aber komplett verraucht gewesen, so ein Sprecher.

Während des Einsatzes, der bis zum frühen Nachmittag andauerte, wurde auch eine Notfallseelsorgerin am Unglücksort eingesetzt. Die Ondrup-Nordicker Straße wurde in beide Richtungen gesperrt.

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