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Absage an Begrüßungsgeld

Legden Begrüßungsgeld für bauwillige Familien? Eine entsprechende Idee der UWG-Fraktion, um die schleppende Bauaktivität anzukurbeln, fand im Rat kein Echo.

Die Unabhängigen fanden sich von den beiden anderen Fraktionen SPD und CDU, die ihnen die Abstimmungsniederlage bescherten, missverstanden: "Wir haben doch nur ein Beispiel gegeben", argumentierte Christoph Behrendt-Richter (UWG). Zu sehr habe sich die Diskussion im höchsten Entscheidungsgremium der Gemeinde auf diesen Vorschlag verengt, der folgendes vorsah: "Zunächst befristet für ein Jahr sollen bauwillige Familien, die im Baugebiet Landwehrkamp ein Haus bauen, je Kind (maximal drei, maximal 18 Jahre) mit einem Baukostenzuschuss von 2500 Euro durch die Gemeinde unterstützt werden."

Während die UWG das lediglich als eine von vielen möglichen Ideen verstanden wissen wollte - die Verwaltung solle entsprechende Realisierungsvorschläge erarbeiten -, drehte sich die Diskussion vor allem um die konkrete Eingabe: "Was ist mit Hauskauf? Warum nur ein Jahr? Das ganze ist viel zu unausgegoren", kritisierte SPD-Fraktionssprecherin Sigrid Goßling (SPD). Die Liste der offenen Fragen verlängerte ihr Kollege von der Mehrheitsfraktion, Berthold Langehaneberg (CDU): "Was ist mit den anderen Baugebieten? Oder mit denen, die bei den Eltern im Garten bauen?" Deren Zahl sei vier- bis sechsmal so groß." Bürgermeister Friedhelm Kleweken schließlich schnitt die Frage der Finanzierbarkeit an: "Wenn das ganze mehr als ein PR-Gag sein soll, müssen wir 100 000 bis 200 000 Euro dafür in die Hand nehmen" - Geld, das fehle. sy-

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