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Eine Million für sicheren Fliegenmarkt

Legden Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer auf dem Fliegenmarkt und der Stiege sollen beidseitige Geh- und Radwege bringen. Darin ist sich der Bauausschuss einig. Aber ob dafür wirklich je zwei getrennte Wege notwendig sind, oder ob jeweils kombinierte Geh- und Radwege genügen - das blieb offen.

"Das müssen wir auch jetzt noch gar nicht so genau entscheiden", stellte Bürgermeister Friedhelm Kleweken fest. Schließlich könne mit dem Umbau der breiten und fast schnurgeraden Straße von der B 474 zur Neustadt frühestens erst in fünf Jahren gerechnet werden. "Heute geht es nur darum, die Weichen zu stellen, damit wir zu gegebenem Zeitpunkt auch mit Fördermitteln rechnen können" - immerhin mit einer 75-prozentigen Förderung.

Dennoch: Als Walter Blankennagel, Inhaber des von der Gemeinde mit der Planung beauftragten Ingenieurbüros, die stolze Investitionssumme von einer Million Euro nannte - "vielleicht können es auch noch 100 000 weniger oder 50 000 mehr sein" -, mussten die Kommunalpolitiker fast schon hörbar schlucken: "Da müssen wir uns kritisch fragen, ob wir uns das leisten können", so Kleweken.

Eine naheliegende Möglichkeit zu sparen sah UWG-Fraktionschef Heinz Gausling in dem Verzicht auf die separaten Geh- und Radwege auf beiden Seiten. "Kombinierte Wege, tun es doch auch." Thomas Kockentiedt (CDU) stimmte zu. Das Ingenieurbüro solle prüfen, ob diese günstigere Lösung (ein Geh- und ein Radweg messen mindestens jeweils 1,50 Meter, ein kombinierter Weg 2,50 Meter) ebenfalls förderfähig sei. Blankenagel hatte seine Zweifel angemeldet.

In jedem Fall soll die Straße eingeengt, die Fahrbahn erneuert und mehr Grün gepflanzt werden. . sy-

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