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Jubiläum der AFG Asbeck

Frauen pflegen Gemeinschaft seit 100 Jahren

Asbeck Für die Jubiläumsfeier hat die AFG eine große Überraschung vorbereitet.

Frauen pflegen Gemeinschaft seit 100 Jahren

Das Vorstandsteam der Asbecker Frauengemeinschaft Foto: Ronny von Wangenheim

„Der Verein christlicher Mütter hat den Zweck, seine Mitglieder anzueifern, sich selbst zu heiligen und ihre Kinder zu frommen Christen zu erziehen“. So beginnen die Statuen, wie sie 1918 von Pfarrer Bergmann in Asbeck aufgeschrieben wurden. Am Sonntag, 22. April, feiert die Asbecker Frauengemeinschaft das 100-jährige Bestehen.

Viel hat sich verändert, seit Agatha Leyers den Verein christlicher Mütter gründete. Später nannte er sich katholische Frauengemeinschaft (KFD). 2014 dann ging der Verein Asbecker Frauengemeinschaft aus der KFD hervor. Nicht nur der Name, auch die Inhalte sind andere geworden. Heilige Beichte, Sonntagsmesse und die Gemeinschaft des Gebets waren anfangs drei wichtige Pfeiler. Das tägliche Vereinsgebet war Pflicht. Erst 50 Jahre später öffnete sich die Gemeinschaft auch weltlichen Angeboten. Referate, Handarbeiten, Ausflüge, Radtouren, Theaterspielen – das gehört auch heute noch zum Programm.

Eine Reichsmark


Einen Wandel gibt es aber auch hier. „Früher waren Frauen nicht berufstätig und kamen nicht so oft aus dem Haus. Da freuten sie sich über die Freizeitangebote“, sagt die Vorsitzende Annegret Kersting. „Das Miteinander und die Gemeinschaft im Dorf zu pflegen“, so sieht sie die Aufgabe heute.

Vor 100 Jahren, so zeigt es der Blick in alte Kassenbücher, waren die Frauen noch mit den Vornamen der Männer eingetragen. Eine Reichsmark zählte der jährliche Beitrag. Zehn Euro sind es heute. In den alten Unterlagen hat Marlies Menker auch noch zwei handschriftliche Quittungen von Pfarrer Blömer gefunden, der aus der Müttervereinskasse im Jahr 1942 als Zuschuss für ein Messgewand 300 Reichsmark und 1947 für neue Glocken 500 Reichsmark erhielt.

245 Mitglieder

Heute, so berichtet Annegret Kersting, hat die AFG 245 Mitglieder zwischen 25 und 100 Jahren. Neben dem achtköpfigen Vorstand (Foto) sind 14 Bezirkshelferinnen aktiv, die unter anderem beim Einsammeln des Mitgliedsbeitrags den Kontakt zu den Mitgliedern halten. Die Theatergruppe, zwei Lepra-Strickgruppen und die Kirchen-Putzfrauen sind weitere Säulen.

Gemeinsam gefeiert wird am 22. April. Der Festgottesdienst in der Stiftskirche beginnt ausnahmsweise erst um 10.30 Uhr. Danach ziehen alle zum Saal Reers an der Brückenstraße, wo Mittagessen und Kaffeetrinken geboten wird. „Wir haben ein unterhaltsames Programm“, verrät Annegret Kersting. Dafür haben die Frauen eine riesengroße Überraschung vorbereitet. Dafür wird Annegret Kersting auf eine Leiter steigen müssen. Mehr aber will sie nicht verraten.

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