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Generationen von Schülern geprägt

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Asbeck Nach 33-jähriger Tätigkeit als Lehrerin in der Asbecker Grundschule, davon einige Zeit als kommissarische Leiterin, ging Marlies Schwarte in den Ruhestand. Mehr als 800 Asbecker und Wehrer Kinder lernten bei ihr Schreiben, Rechnen, Sachkunde, Religion, Kunst und Sport - unter ihnen viele Eltern der heutigen Schüler.

In all den Jahren hat Schwarte viele Zeugnisse geschrieben. Aus ihrem eigenen, mit dem sie sich 1974 für die Stelle in Asbeck bewarb, las Schulrat Michael Maaßen: "Ihre Gruppensitte und Arbeitszucht imponierten". Heißt heute: Wertvorstellungen und Leistungsbereitschaft sind hervorragend.

"Sie haben den Grundstein für weitere Entwicklungen bei vielen Kinder gelegt und haben Verantwortung gegenüber Kindern und Eltern übernommen", dankte Bürgermeister Friedhelm Kleweken seitens der Gemeinde.

Bewegtes Lernen

Bewegtes Lernen, Förderung bei Lese-Rechtschreibschwäche, Lernen am Computer und immer wieder die Suche nach neuen kreativen Wegen lagen ihr besonders am Herzen, so Schulleiterin Irmgard Geukes, die sich für die Offenheit und gute Zusammenarbeit, auch in den schwierigen Zeiten des Umbruchs, bei Marlies Schwarte bedankte.

Pastor Tappe, der eine besonders gute Beziehung zum Asbecker Lehrerkollegium hegt, schenkte zum Abschied eine Schnecke und meinte: Eine Schnecke müsse die Last ihres Hauses tragen, auch sie habe stets die Last der Schule getragen. Eine Schnecke strecke ihre Fühler aus, auch sie habe sich in ihre Schüler hineinfühlen müssen, um sie in ihren verschiedenen Charakteren und Geistesfähigkeiten richtig beurteilen zu können. Schließlich hinterlasse eine Schnecke Spuren, auch sie habe Spuren in den Herzen der Schüler und in Asbeck hinterlassen.

Weiter im Ehrenamt

Schulamtsleiter Herbert Lenz, Daniela Kersting als Elternvertreterin sowie das Lehrerkollegium bedankten sich ebenfalls für "die gute Zeit und Zusammenarbeit". Marlies Schwarte, die 23 Jahre lang an der Schule wohnte, möchte sich nicht von Asbeck "abnabeln", sondern künftig die ehrenamtliche Arbeit in der Dorfgemeinschaft unterstützen. MPB

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