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Naber Mailorder zieht nach Legden in den Industriepark A31

Mit Sportartikeln an die A31

Legden/Ahaus Die Firma Stapelbroek bekommt Nachbarn. Die Naber Mailorder GmbH wird im Industriepark A31 bauen. Von hier aus werden Sportartikel verschickt.

Mit Sportartikeln an die A31

Die Bürgermeister Karola Voss (l.) und Friedhelm Kleweken (r.) stellten das nächste Unternehmen vor, das sich im Industriepark A 31 ansiedelt. Christina Lansing und Christoph Naber stehen vor der Fläche, die sie gekauft haben. Sie schließt an die Firma Stapelbroek (im Hintergrund) an. Möglichst schnell soll gebaut werden.von Wangenheim Foto: Ronny von Wangenheim

Von Ronny von Wangenheim

Angefangen hat bei Christoph Naber alles mit Dart und Billard. Für beide Sportarten eröffnete er 2003 Online-Shops. Seitdem hat sich viel getan. Der neueste Schritt des Unternehmens führt ihn und Christina Lansing nach Legden in den Industriepark A31.

Auf der Fläche hinter der Firma Stapelbroek bis zur Erschließungsstraße hat die Naber Mailorder GmbH 9000 Quadratmeter vom Zweckverband Industriepark A31 Legden-Ahaus gekauft. Gleichzeitig wurde eine Option auf eine weitere Fläche gesichert, die an das Grundstück angrenzt und im zweiten Bauabschnitt vermarktet werden kann. Zurzeit wird der Bauantrag geprüft. Schnellstmöglich soll mit dem Bau begonnen werden. Der Umzug ist nach dem nächsten Weihnachtsgeschäft Anfang 2019 geplant.

Vier Online-Shops


„Wir investieren zweieinhalb Millionen Euro“, sagt Christoph Naber. Auf knapp 3500 Quadratmetern wird ein großes Lager und Büros entstehen. Hier werden Sportartikel aller namhafter Hersteller angeliefert und vor dort an Kunden verschickt. Bei Dart und Billard ist es schon lange nicht mehr geblieben. Unter einem Dach stecken inzwischen vier Online-Shops, die auch allgemeinen Sportbedarf und Fußballartikel abdecken.

Am jetzigen Standort in Ottenstein holt ein DHL-Wagen zurzeit täglich viermal Pakete zum Versand ab. „Wir haben 25.000 Artikel im Sortiment,“ erläutert der 41-Jährige. Rechnet man noch bei den Kleidungsstücken verschiedene Größen hinzu, sind es 125.000 verschiedene Artikel. Am neuen Standort werden es weit mehr werden. „Die Prognosen für das Wachstum im E-Commerce sind sehr gut“, so Christoph Naber. Am neuen Standort will man das Thema Sportvereine intensivieren und dafür eine Flockerei einrichten.

60 Mitarbeiter

Auch die Zahl der Mitarbeiter wird behutsam wachsen, da ist sich Christina Lansing sicher. 60 Menschen sind zurzeit beschäftigt, die rund 40 Vollzeitstellen besetzen – sie arbeiten in Lager, Versand und Kommissionierung, aber auch in Kundenservice, Buchhaltung, Datenmanagement und im IT-Bereich. In drei Berufen wird außerdem ausgebildet. Es wird also nicht ein pures Lager entstehen, sondern ein Arbeitsplatz für viele Menschen. „Das war uns ganz wichtig“, sagte Bürgermeisterin Karola Voß am Freitag. Und ihr Kollege Friedhelm Kleweken erzählt, wie er das erste Mal den Betrieb in Ottenstein besichtigte. Erwartet hatte er vollautomatische Lagerhaltung: „Ich war erstaunt, wie viele Menschen da herumliefen.“ Die beiden Bürgermeister aus Ahaus und Legden sind für Interessenten erste Ansprechpartner für das Gebiet, das der Zweckverband Industriepark A31 für beide Gemeinden entwickelt. Interessenten gibt es genug, so erläutern beide Bürgermeister. Wer sich ansiedeln könne, werde genau überlegt. Karola Voß: „Wir sind an einem schönen Mix interessiert.“

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