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Pioniergeist seit 100 Jahren

Legden Längst lässt die Firma Grethen nicht nur Strom durch Leitungen fließen, sondern auch Gas, Trinkwasser, Abwasser, Fernwärme und - im Informationszeitalter unverzichtbar - Daten. "Wer erfolgreich bleiben will, muss eben wandlungsfähig sein", betont Gerda Maria Grethen, Enkelin des Unternehmensgründers und Mitglied der Geschäftsführung.

Damit arbeitet das Unternehmen, das zu den ältesten Arbeitgebern der Gemeinde Legden gehört, inzwischen landesweit auf nahezu allen speziellen Gebieten der Versorgungsbranche. Außerdem ist es zudem seit fast 30 Jahren in diversen Sparten des Tiefbaus tätig

Glasfaserkabel

Jüngstes Beispiel für die beständige Anpassung an neueste Herausforderungen der Technik: die Glasfasertechnik. Was für den Kreis Borken noch Neuland ist - der Legdener Rat informierte sich in seiner jüngsten Sitzung über die Chancen der schnellen Datenautobahn -, gehört für die Firma Grethen bereits zum Alltagsgeschäft: "Wir verlegen seit etwa 15 Jahren für die großen Telekommunikationsanbieter Glasfaserkabel", so Grethen - inzwischen auch im Heimatkreis.

Der Markt, auf dem sich das Unternehmen bewegt, sei "stark umkämpft", stellt die Diplom-Betriebswirtin Gerda Maria GrethenBernhard Rose (Foto oben) fest, die gemeinsam mit , Diplom-Ingenieur, die Firma leitet. Ihr Erfolgsgeheimnis, um sich gegen die Konkurrenz behaupten zu können? "Ein hoher Mechanisierungs- und Mobilitätsgrad, eine durchorganisierte Betriebsführung und Mitarbeiter, die mitdenken und eigenständig nach Lösungen suchen", zählt die Legdenerin auf.

Dabei setzt der allgemeine Facharbeitermangel auch dem Versorgungsunternehmen aus Legden zu. "Wir sind zwar zurzeit gut aufgestellt", so Gerda Maria Grethen. Aber der Nachwuchs werde vorwiegend aus dem eigenen Haus rekrutiert, das im Straßenbauhandwerk, im Elektrotechniker- und im Installations- und Heizungsbauerhandwerk ausbildet.

Neben der Fachkompetenz der Mitarbeiter setzt die Firma Grethen auf modernste Technik. "Schnelle Einsatzbereitschaft und schnelle Abwicklung der Aufträge - das ist bei uns das A und O", betont die Chefin.

Jüngstes Beispiel: die zurzeit laufende Verkabelung der Wüllener Bauerschaften durch die Stadtwerke Ahaus. Neben solchen, von langer Hand geplanten Projekten, springt das Grethen-Team aber auch immer wieder ein, wenn Unvorhergesehenes passiert: Ein Bagger durchtrennt ein Elektrizitätskabel unter der Erde, umstürzende Bäume kappen oberirdische Leitungen oder ein Wasserrohrbruch unterspült eine Straße: In den meisten Fällen bekomme der Endverbraucher gar nichts mit von solchen "Feuerwehreinsätzen", zu denen die Spezialisten aus Legden gerufen wird. Der Grund: Durch ihr schnelles Eingreifen wird die Versorgung - womit auch immer - gar nicht oder nur kurzfristig unterbrochen.

Schneechaos

Eine Ausnahme gab es: Das Schneechaos vor zwei Jahren. "Wir haben 48 Stunden rund um die Uhr durchgearbeitet", erinnert sich Gerda Maria Grethen - um erst die Firma selbst und dann die ganze Gemeinde wieder ans Stromnetz anzuschließen. Damit hat das Unternehmen schließlich Erfahrung. sy-

www.grethen.com

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