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Rat lehnt UWG-Antrag auf Elternbefragung ab

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Legden Wie soll der Zusammenschluss der größeren Legdener Brigidenschule und der kleineren Asbecker Margaretneschule erfolgen? Diese Frage beschäftigte einmal mehr den Gemeinderat. "Transparenz durch individuelle Elternbefragung!" Unter dieses Motto hatte die UWG-Fraktion ihren Antrag gestellt, "durch eine schriftliche Befragung aller betroffenen Eltern der Grundschul- und der Kindergartenkinder den Elternwillen nachvollziehbar und möglichst vollständig zu ergründen". Die Mehrheitlehnte eine solche Erhebung zu diesem Zeitpunkt aber ab.

Zunächst sollten die Gespräche des Schulträgers, also der Gemeinde Legden, mit der Bezirksregierung abgewartet werden, lautete die Begründung von SPD und CDU. "Sonst lassen wir am Ende die Eltern über ein Modell abstimmen, das gar nicht genehmigungsfähig ist", stimmte Bürgermeister Friedhelm Kleweken zu.

Sigrid Goßling, Fraktionssprecherin der SPD, wies neben dem unpassenden Zeitpunkt noch auf ein grundsätzliches Problem hin: "Wenn man eine solche Umfrage durchführt, weckt man bei den Eltern leicht falsche Erwartungen." Die Entscheidung über die Zukunft der beiden Grundschulen liege nun einmal nicht bei ihnen alleine. Das könne eine Befragung der Gruppe, die bereits auch in den Schulgremien vertreten sei, aber suggerieren.

Genau da setzten aber die Befürchtungen der UWG an. "Ich habe Zweifel, dass der Elternwille ausreichend berücksichtigt wird", so Reimund Vinkelau (UWG).

Auch Annette Kroschners (CDU) Einwand, erst einmal eine weitere Informationsveranstaltung für alle Interessierten, auch für die Eltern, abzuwarten und dann immer noch über eine mögliche Befragung nachzudenken, ließ die UWG nicht bestehen. Dabei handele es sich um "technische Details", so Heribert Telgmann. Um nicht weiter darüber spekulieren zu müssen, was die Eltern wollten, brauche eine weitere Veranstaltung nicht abgewartet zu werden. sy-

Der Schulausschuss tritt zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung am 17. Oktober, 18 Uhr, zusammen. Bis dahin sei auch mit einer offiziellen Stellungnahme der Bezirksregierung zu rechnen, vermutet die Schulleitung.

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