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Farbenfrohe Bilder

Sprießende Natur mitten im Herbst

ASBECK Draußen künden die Herbstfarben von der welkenden Natur, während in der Galerie Brücke mit knapp 20 Gemälden der Malerin Hanni Smigaj aus Metelen ganz andere Farben der Natur leuchten.

Sprießende Natur mitten im Herbst

Trotz Erkrankung: Hannis Smigajs Optimismus findet sich auch in ihren Bildern wieder.

„Farbklänge der Natur“. So hat Hanni Smigaj beziehungsreich ihre abstrakten Bilder genannt, die an einen Wendepunkt in ihrem Leben entstanden sind. Klar unterteilt sie die Phasen des Schaffens in die Gemälde, die vor ihrer Erkrankung 2009 und die, welche danach entstanden sind. Deutlich wird im vehementen Pinselstrich und in der expressiven Farbigkeit, dass sie sich davon nicht unterkriegen ließ. Smigaj male seit 1972, eröffnete Hans Nijman die Ausstellung. Ihre Bilder seien expressiv. Der Hausherr stellte auch den Überraschungsgast des Tages vor: die Sängerin Merita aus dem Kosovo. Sie lebt erst seit zwei Monaten in Deutschland.

  Seit Jahren besucht Smigaj die Sommerakademie an der Universität in Osnabrück, die von Professor Dr. Hartmut Girke geleitet wird. Malort ist der Botanische Garten in Osnabrück, der zündende Ort, an dem ihre Farben nur so sprudeln. Deutlich wird es an den flammenden Pinselschriften, die ihre Bilder durchziehen. Manchmal machen sich Assoziationen von bestimmten blühenden Pflanzen breit. Wenn Beobachter das erzählen, überraschen sie Smigaj immer wieder. Laufende Farbspuren durchziehen zwei großformatige Gemälde, die erst kürzlich entstanden sind. „Die Abstraktion in Gelb und in Rot sind beide 2009 vor meiner Erkrankung gemalt worden“, erläuterte Smigaj. Schwarze, kalligraphische Striche überlagern eine gedämpfte Farbigkeit, während die Farben und die Pinselstriche mit neuem Optimismus in den jüngsten Arbeiten nur so sprudeln. Anerkennende Bewunderung der Besucher war der verdiente Lohn für die Malerin.

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