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Kirchenchor mit guter Verstärkung

Stimmungsvolles Konzert in Asbeck

Asbeck Das Adventskonzert in der Stiftskirche St. Margareta in Asbeck zum Lichtermarkt zog auch viele auswärtige Besucher an. „Der Herr ist mein Licht und mein Heil“ hatte Ursula van der Linde-Bancken das Konzert überschrieben. Sie fügte den Kirchenchor St. Margareta Asbeck, den Jungen Chor St. Otger Stadtlohn und das Streicherensemble Ahaus zu einem stimmungsvollen Ganzen zusammen.

Stimmungsvolles Konzert in Asbeck

Der Kirchenchor St. Margareta Asbeck, der Junge Chor St. Otger Stadtlohn und das Streicherensemble Ahaus begeisterten mit ihrem Adventskonzert. Meisel-Kemper Foto: MEISEL-KEMPER

Feierlich erklang der Kanon in D vom Barockkomponisten Johann Pachelbel, interpretiert vom Streicherensemble, während die Sänger und Sängerinnen beider Chöre in der abgedunkelten Kirche mit brennenden Kerzen in den Händen am Publikum vorbeigingen und sich im Chorraum hinter den Instrumentalisten aufstellten.

„Musik macht fröhlich“
Im Dialoggesang der Chöre aus dem Altarraum und einem Soloquintett aus beiden Chören von der Orgelempore wurde das geistliche Lied „Ja, ich will singen“ von Giovanni Gastoldi zur klingenden Botschaft des Konzerts. „Die Musik ist eine Gabe Gottes, die den Teufel vertreibt“, zitierte Pastoralreferent Daniel Tenbrink den Reformator Martin Luther. „Musik macht fröhlich. Musik macht ruhig“, interpretierte er das Zitat.

„In der Nacht der Finsternisse“ von Thomas Gabriel ist ein moderner geistlicher Lobgesang, den der Asbecker Kirchenchor mehrstimmig sang. Hier gefielen der Gesang von Jutta Gehrigk (Alt) und die instrumentale Solostimme von Cordula Tenbrink (Flöte).

Junger Chor setzt eigene Akzente

Berührend und besinnlich waren die gesprochenen Gedanken von Tenbrink zum Lobgesang aller Sänger und Musiker mit der immer wiederkehrenden Strophe „Christus dein Licht verklärt unsere Schatten“. Die vier Sätze des Concerto Grosso op.8 des Barockkomponisten Arcangelo Corelli, das rein instrumental interpretiert wurde, waren ein weiterer Leitfaden durch das Konzert. Das Cello von Johannes Bancken und Ursula van der Linde-Bancken als eine von sieben Violinistinnen waren tragende Säulen im Streicherensemble Ahaus.

Die Arie „Laudamus te“ aus Vivaldis Werk „Gloria“ zeigte, dass der Junge Chor St. Otger ganz eigene Akzente setzte. Immer wieder traten aus diesem Frauenchor Solistinnen hervor. Neben Jutta Gehrigk (Alt) sangen sich Eva-Maria Habig und Diana Niestegge (beide Sopran) in die Herzen der Zuhörer.

Am Ende sangen die Chöre und die Gemeinde „Macht hoch die Tür“. Erst danach erklang der verdiente und begeisterte Applaus, über den sich alle Akteure freuten. Viele Zuhörer besuchten anschließend den Lichtermarkt, der durch die Lichtershow von Michael Knob eine besondere Atmosphäre erhielt.

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