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Strom und Arbeit gebracht

Legden Mit der Gründung des Elektrizitätswerks 1907 in Legden durch den Ingenieur Christoph Michely und seinen Neffen Peter Grethen begann die Erfolgsgeschichte der heutigen Bauunternehmung Grethen GmbH & Co KG. In dritter Generation wird sie als Familienbetrieb geleitet.

Anlass genug für einen großen Festakt vor großem Publikum auf dem Firmengelände im Gewerbegebiet Heying Esch mit vielen Festrednern.

Diplom-Betriebswirtin Gerda Maria Grethen, Enkelin des Mitbegründers und 1993 von ihrem Vater Peter Grethen in die Geschäftsführung geholt, machte den Anfang. Sie lobte als wichtige Bausteine des Erfolgs das positive Miteinander mit der Gemeinde Legden und den unermüdlichen Einsatz der rund 100 Mitarbeiter. Das Engagement von Bernd Rose, Geschäftsführer für die Gesamtbetriebsleitung seit 2000, stellte sie besonders heraus. Seit mehr als 20 Jahren engagiere er sich für das Unternehmen.

Diplom-Ingenieur Peter Grethen, der das Unternehmen 1950 nach dem Tod des gleichnamigen Vaters übernahm, zog sich 2000 aus dem Unternehmen zurück. Unter seiner Führung wurde das Unternehmen zum Dienstleister für die Energieversorger von Strom, Wasser, Gas, Fernwärme und Kommunikationstechnik im Münsterland und im nördlichen NRW. Grethen ergänzte die offizielle Firmenchronik, indem er darauf hinwies, dass sein Großonkel Michely 1908 das erste Auto im Altkreis Ahaus fuhr. 1907 erhielt Legden Strom durch die Neugründung. Erst 1917 war die Kreisstadt Ahaus angeschlossen. Ein neues Energiewirtschaftsgesetz 1936 läutete die Neuorientierung ein, die Grethen dann nach den schweren Jahren des Zweiten Weltkrieges und der Währungsreform umsetzte. Bürgermeister Friedhelm Kleweken übermittelte nicht nur die Grüße seiner Amtskollegen aus Ahaus, Heek und Velen. Er lobte die Firma Grethen, denn sie sei beim Niedergang der örtlichen Möbelindustrie für viele Arbeitslose Garant für eine neue Zukunft gewesen. Ebenso engagiere sie sich in der Ausbildung neuer Fachkräfte. Musikalisch sorgte die Legdener Dixieland Band "Säss un Een" für Stimmung, während draußen der Nachwuchs einmal Probesitzen durfte in den Kleinbaggern der Firma. Den Erwachsenen boten die Mitarbeiter durch Führungen und Demonstrationen ihrer Tätigkeit Einblicke in die tägliche Arbeitswelt des Unternehmens. emk

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